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Monat: April 2017

Tag 25- Trail eingefangen 4.05 Milen gehikt bis Arrastre Trail Camp

Tag 25- Trail eingefangen 4.05 Milen gehikt bis Arrastre Trail Camp

War mir heute erst sehr unsicher ob ich los gehen sollte oder nicht. Dachte dann, wenn ich ca 3 Milen probiere wird es okay sein. Ist an sich noch zu früh für mein Fuss, aber die Lust ist da. Sind einkaufen gefahren, ich habe etwas für die nächsten 2 Tage geholt und 1 Tag als Reserve. Wollte den Trail wieder da cachen, wo ich runter bin aber dadurch, dass ich letzten Dienstag noch an der Strasse lang gelaufen bin, bin ich heute dort auch wieder hin und zurück auf den Trail. Bin dann langsam los gelaufen, es war ein Herz mit Steinen auf dem Boden. 😊 Nur leider waren viele Steine auf dem Trail, so dass mein Fuss es schon kurz danach spürte. Habe dann öfters kurze Pausen gemacht. Nach 4 Milen kam ich an einem wunderschönenem Campsite vorbei und wollte nur hier bleiben. Also blieb ich. Etwas Wasser war hier, ein kleiner Fluss und Picknick Tische. Nach mir kamen ein paar andere Hiker, die ich schon wärend meiner kurzen Tour immer wieder getroffen habe, Simon und Nickolas aus Schweden und Scott aus Amerika. Wir haben zusammen den Abend verbracht. Es kamen immer mehr und jetzt sind hier ca 13 Zelte und 3 die Cowboycampen. Ja, der Trail ist jetzt voll. 

Werde morgen versuchen zum Highway zu hiken und zu Papa Smurf zu kommen. Dort bleibe ich nochmals. Es war doch zu früh für mein Fuss. Ich möchte doch noch etwas weiter kommen und so weit wie möglich. 

Tag 21- 18 Milen Tag

Tag 21- 18 Milen Tag

Das Zelt viel tatsächlich Nachts zusammen. Und die Geräusch Kulisse war gross. Mein Fuss schmerzte in der Nacht und ich habe nochmals Schmerztabletten genommen. Dadurch, dass es so windig war, waren wir beide nicht wirklich ausgeschlafen. Sind trotzdem schon um 6:59 los gekommen, Rekord für Tim und Melli. 

Bin hinter Tim hinterher und habe gleich mal nasse Füsse bekommen, da ich nicht soweit über jeden kleinen Fluss und/oder Motterplatz springen konnte. Bin hinter her und mir kamen schon wieder diw Tränen in die Augen. Wusste auch nicht wie ich 18 Milen und ca 5000 feet (1600 Meter) Anstieg schaffen sollte. Irgendwie ging es und wir kamen weiter. Zu Mitte des Tages kamen wir an ein gemütliches Plätzchen, haben dort Pause gemacht und Wasser aufgefüllt. Der meiste Teil des Anstieges war geschafft, so dachten wir können es schaffen bis Abends zum Highway zu kommen und in die Stadt. Neuen Mutes machten wir uns auf, nach kurzer musste ich aber doch nochmals pausieren und Schmerztabletten nehmen. Haben noch etwas gewartet und sind weiter. Der Weg kam uns dann endlich mal wieder zu Gute, es ging viel bergab und nicht soviel Steine auf dem Weg. 

Wir kamen zum Highway, hatten keinen Empfang, wollten eigentlich Papa Smurf anrufen und fragen ob er uns fährt. Sind dann die Strasse entlang hoch gelaufen um evtl. Signal zu bekommen und/ oder einen Hitchhike. Soviele Pick Ups sind an uns vorbei, aber es hat keiner angehalten. Nach einen langen Fussmarsch der Strasse entlang haben 2 angehalten und uns mitgenommen. Sie sind einen Umweg gefahren und haben uns zum Hostel International gebracht. In dem Moment sind die Inhaber vom Hostel grad los, sie haben Tim wieder erkannt. Eigentlich ist das Hostel gerade geschlossen, aber sie haben es extra für uns aufgemacht. Was für ein Glück. 😀 Und ein mega schönes und gemütliches Hostel. Mitchel, Jennifer und Matthias kamen nach, wir haben uns viel über den Tag gesehen und kennen uns von Scott und Frodo.

Sind dann zum Essen im Himalaya gegangen, es tat so gut. Haben dann im Hostel gesessen, Tim und Matthias haben Gitarre gespielt und gesungen. 🎼🎵

Das Bild zeigt die Wahrheit: Schmerzen, hunger und Frustration
Abends beim Essen
Tag 20- Whitewater Preserve zum Camp 14 Milen

Tag 20- Whitewater Preserve zum Camp 14 Milen

Morgens sind wir als letztes gestartet, kamen nach kurzen an einen Fluss und dort waren wieder alle. Ich bin durch den Fluss und habe mich dann mit all meinen Sachen reingelegt, dass tat so gut. Wollten nicht zu lange bleiben und sind weiter. Nach ca 8 Milen, kam der nächste Fluss. Es war Mittags, mein Fuss tat weh und war dick, dort haben wir unsere Mittagspause verbracht.

Wollten eigentlich schon mehr mit den Anstieg für nächsten Tag anfangen, dadurch dass ich solche Schmerzen im Fuss hatte ging das nicht. Sass dann mitten auf dem Trail, habe Schmerztabletten genommen und geweint. Geweint vor Frustration, dass ich mit dem Fuss nicht ans Ziel kommen werde. Also werde ich dran arbeiten müssen, mich drauf einzustellen, dass es vielleicht früher zu Ende geht. 
Das Traildesign heute war auch nicht gerade der schönste, viele Steine und über viele Flüsse mussten wir uns drüber arbeiten. 

Nach 14 Milen kamen wir an ein Campsite, es war schon Abends, wir waren unentschlossen ob wir bleiben oder weiter gehen sollten. Trotz Schmerzen, hätte ich gerne noch 3 Milen gemacht um den nächsten Tag zu verkürzen. Sind dann doch dort geblieben. Abends die Arbeit wurde geteilt und wir sind ins Zelt. Es ist wieder windig ohne Ende.

Tag 19- vom Camp zum Whitewater Preserve

Tag 19- vom Camp zum Whitewater Preserve

Um 7:23 ging es weiter. Es war Anfangs bewölkt was uns den 1. Anstieg des Tages erleichterte und dann ging es steil nach unten. Natur ist wieder atemberaubend, von der einen zur anderen Seite. Haben beim Whitewater Preserve gestoppt und gegessen. Neben uns waren soviele Familien dort mit Wassermelone und Cola Zero. Tim hat dann eine Familie angesprochen ob wir etwas abkaufen könnten. Er kam mit leeren Händen leider zurück. Plötzlich kamen die 2 Mädchen (die Kinder) zu uns mit 2 Mandarinen, 2 kalten kleinen Flaschen Wasser und 2 Cola Zero, der Tag war gerettet. 😍

Wir haben dort noch ein Pärchen getroffen, Peach Pie und MC Hobo, sie sind beide 2015 auf dem PCT gewesen, er hat den ganzen gemacht, sie ist in der High Sierra abgesprungen. 

Ca 14:30 wollten wir dann los und sind ca 20m weit gekommen. Sind auf Chris und Katrin gestossen, haben erst lange erzählt und dann entschlossen zu bleiben. 😊

Beim Whitewater Preserve kann man nur leider nichts kaufen- Brause (Pepsi Max oder sonstiges) deswegen haben wir uns auf ein Abenteuer eingelassen nach Cabazon zu hitchhiken. Was für eine Herausforderung. Wie gesagt, es waren soviele Familien dort also waren alle Autos voll. Ein junges Pärchen hat uns auf der Ladefläche auf dem Truck mit runter zum Highway genommen, wollten aber in die andere Richtung. Beim Verabschieden gab es noch Wasser für uns, weil es immer noch mega heiss war. Jennifer eine junge Frau hat uns dann mitgenommen, weil wir in einen Supermarkt wollten hat sie uns noch ein ganzes Stück weiter gefahren als Cabazon. Wir dachten nur, OMG ob wir wieder zurück kommen. Jennifer hat uns ihre Nummer gegeben und meinte wir könnten sie kontaktieren wenn wir keinen hitch zurück bekommen, dass haben wir auch gemacht nachdem wir nichts andere Möglichkeit mehr sahen. Ihr Mann hat uns zurück gefahren wir haben noch schnell für sie ein paar Sachen eingekauft, auch ein Blümchen. 😊

Kamen dann endlich zurück und auf uns wurde schon gewartet. Hatte eine Melone gekauft die gerecht geteilt wurde. Ich habe mir einen kleinen Salat aus Tomaten, Avocado und Mozzarella gemacht. Super gewesen. Wir haben den Tag und Abend genossen. Um 21Uhr sind die Abende vorbei und alle gehen in ihre Zelte. 

Peach Pie und MC Hobo
The Skandis- Theodor (Däne) und Malin (Schwede)

Tim auf dem Trail
Wenn es mal wieder windig ist, werde ich zu Spider Frau.
Tag 18- vom Snow Canyon nach Cabazon und dann noch etwas weiter- 7.28 Milen

Tag 18- vom Snow Canyon nach Cabazon und dann noch etwas weiter- 7.28 Milen

Wir sind zum Highway gehikt. Auf dem Zeltplatz haben wir Hiker getroffen, die auch nach Cabazon zum Milchshake trinken wollten. Scott hat Trailangel Billy angerufen und dieser hat auf uns gewartet. Sind im Truck von 1949 mitgefahren, mega cool gewesen. Bill hat uns zum Milchshake Platz gefahren und noch zum Burger Restaurant. Fastfood ist leider etwas was man zuviel hier draussen ist. 

Zusammen mit Kacey, Isabell, Scott, Tim und Bill habe ich den Tag verbracht. 

Ehrlich, Bill ist schon etwas verrückt aber so lieb und möchte eine Aufgabe im Leben haben. 2014 ist seine Frau verstorben und hat wohl dann etwas seine Orientierung verloren. Jetzt hat er sich zur Aufgabe gemacht Hikern zu helfen und macht alles für sie. 

Es war so heiss draussen, 40° Celsius im Schatten, da wollte Bill uns nicht gehen lassen. Zum Abend sind wir weiter, bis kurz vor halb acht. Damit wir noch Tageslicht haben zum Zelt aufbauen. Morgen geht es hoffentlich sehr früh weiter. Mal schauen wie die Nacht wird, könnte windig auf der Windfarm sein. 🙄

Unser Hitch zum Milchshake

HillyBilly (Trailname) und sein Pick Up

Unser Campsite
Tag 17- vom Campsite auf dem Trail bis Snow Canyon Road- 18.45 Milen

Tag 17- vom Campsite auf dem Trail bis Snow Canyon Road- 18.45 Milen

Wir sind später los als gedacht aber besser im Licht zu laufen. Der Schnee war an einigen stellen eisig, Eisaxt konnte ich somit auch ausprobieren, ging besser als gedacht. 

2 Milen in 3 Stunden gelaufen. Wir sind zum Teil im Kreis gelaufen, das war so frustrierend, hätte mich am liebsten hingesetzt und geheult. Der nächste Wasserplatz war nicht weit, aber durch den Schnee erstmal unerreichbar. 

Trotz alledem der Ausblick war mega schön. Man muss sich vorstellen man ist in der Wüste und da ist ein Berg voller Schnee. Dann sind wir Milen weit runter vom Berg gelaufen. An einer Klapperschlange mussten wir vorbei, weil wir wieder runter laufen müssen und es wärmer wird, sind diese wieder da. 

Um ca 19:30 waren wir endlich an der nächsten Wasserstelle, schnell Zelt aufgebaut und gekocht. Kari habe ich auch wieder getroffen. Also wir sind wieder in der Nähe. 

200 Milen Marker- 320km
Falscher Weg 😏

Tag 16- von Idyllwild ca 8 Milen gehikt- Mile 187.29 campen wir

Tag 16- von Idyllwild ca 8 Milen gehikt- Mile 187.29 campen wir

Wegen dem Fire Closure kann ich nicht genau sagen wie weit wir gekommen sind. Um ca halb neun sind wir los zum Trail und waren um 9 Uhr am Anfang. Sind gestartet nur mir ging es nicht ganz so gut beim Anstieg, musste öfters pausieren und irgendwann habe ich etwas erbrochen. Danach ging es besser, aber schön langsam. 

Kamen nach dem Anstieg in den Schnee vom San Jacinto, dort haben wir 1x den Weg komplett verloren und ein paar mal nicht genau gewusst wo es weiter ging. Meine MicroSpikes haben mir gut weiter geholfen


Für mich persönlich war es heute ein sehr negativer Tag, jedenfalls der Morgen. Hätte am liebsten geheult und habe mich gefragt ob ich es wirkluch schaffe mit den ganzen Anstiegen. Tim hat mich aufgemuntert, was sehr gut tat.

Beide waren wir nur müde und ko und haben uns den 1. realtiv flachen Platz gesucht was möglich war und somit haben wir unseren Tag um 17:30 beendet und campen auf  dem Trail. Es ist noch nicht dunkel, die Vögel zwitschern noch um mich herum, aber gleich werde ich in den Schlaf fallen.

Morgen steht nochmals eine Schneepartie an und hoffentlich ohne grosse Schwierigkeiten und das wir morgen wieder besser voran kommen. 

Hier geht es zum Trail.

Zum Suicide Rock? 🤔

Ist das der Rock? Melli, weiss es nicht genau.

Mein 1. Schneekontakt

Tim im Schnee

Super Aussicht.
Tim geht voran
Schneehöhle, könnte gefährlich werden.
Aussicht vom Campsite.
Unser Camp für die Nacht. Mitten auf dem Trail.
Tag 15- noch ein spontaner Zeroday

Tag 15- noch ein spontaner Zeroday

Kurzerhand haben Tim und ich uns entschieden noch 1 Tag in Idyllwild zu bleiben. Ich mag diese kleine Stadt so sehr. Hier leben ca 2500 Menschen und alle sind sehr hilfbereich. 

An meiner neuen Handtasche wird man gleich als Hiker erkannt und sie geben einen Tips und evtl. auch etwas Rabatt. 

Natürlich wurde erstmal gut gefrühstückt und dann habe ich im Outdoor Store noch etwas geschnökert. Nur ich war nochmal so müde, dass ich noch ein etwas längeres Nickerchen hielt, hihi. 

Aber jetzt ist alles soweit fertig um morgen früh weiter zu gehen. Mit dem Essen planen bin ich noch nicht ganz so gut, habe gerne 1 Tag extra dabei, aber meistens werden es mehrere Tage. Diesmal wurde jede Mahlzeit genau abgezählt. 

Das Hiker spezial Frühstück. Wirklich extrem viel
Hotel für die 2 Nacht

Wieder mit Kamin
Idyllwild Zeichen
Im der Pizzeria, wird jeder Hiker festgehalten
PCT class of 2016
Kurz noch in der Bier Brauerei gewesen
Tag 14- Idyllwild- Zeroday

Tag 14- Idyllwild- Zeroday

Nach einer etwas lauten Nacht von den Nachbarn her, habe ich mich früh morgens aufgemacht u meine Wäsche gemacht. Um 9 Uhr war ich mit Marc verabredet, musste erstmal den richtigen Coffe Shop finden. Marc habe ich bei Frodo und Scout kennengelernt und wir sind am selben Tag gestartet. 

Musste dann wieder zurück zur Wäsche und er ist gestartet. Als ich bei der 2. Wäsche war hat sich Kari gemeldet, dass sie heute auch ankommt. Und wir haben uns gleich verabredet. 

Bin in mein Hotel Zimmer eingezogen und an der Rezeption habe ich Simone (St. Gallen) und Kevin (Appenzellerland) kennengelernt. Wir waren zusammen Essen und dann kam auch Kari dazu. 

Ich bin noch zur Apotheke los und habe mir Kompressen und Puder geholt. 

Bin dann in mein Zimmer und habe mir ein Power Nap gegönnt. Bin echt müde grad. 

Mein Zimmer, die Stadt ist wunderschön und die Menschen alle so mega lieb. Im Restaurant, war eine Frau, sie gibt jedem Hiker 3 selbstgemachte Kekse zur Verstärkung mit. 

Tag 13- Campsite bis Idyllwild 

Tag 13- Campsite bis Idyllwild 

Da wir wussten, dass das nächste Ziel das Paradise Cafe ist, sind wir früh gestartet und haben 6 Milen schnell geschafft. Im Paradise Cafe gab es ein super Frühstück, wie immer Omelette. Die Schweden kamen nach und wir sassen zusammen, bis Mike sein Papa kam. 

Mikes Papa fuhr mich bis zum Store, die Mitte des Roadwalks. Mike fand es zu gefährlich wenn ich an der Strasse laufe. An dieser Stelle hätte ich und die anderen einen Roadwalk machen können, weil der PCT immer noch geschlossen ist und wir alle runter mussten. Wer im Fire Closure unterwegs ist und erwischt wird zahlt $2400 pro Kopf, dass ist es mir nicht Wert. Nach einer kurzen Zeit habe ich mich so unwohl dort gefühlt, dass ich doch entschied nach Idyllwild zu hitchen. 

Ein freundliches älteres Paar hat mich mitgenommen, Cat und Hubert (er Franzose). Sie haben mir Idyllwild gezeigt und zum Campground gefahren. Sogar gewartet bis ich ihnen ein Zeichen gegeben habe, dass ich richtig bin und hier die anderen Hiker auch sind.

Habe mein Haus (Zelt) aufgebaut, eine so lange und verdiente Dusche genommen, war so angenehm das warme Wasser über mich zu spüren. Habe mir dann meine Küche geschnappt und am Tisch aufgebaut und gekocht, mein Essen genossen. Mittendrin fängt ein Hiker an zu reden, wenn er oder jemand anderes jemanden umbringt, könnte man einfach hiken gehen und die Polizei würde einen niemals auf einem Weitwanderweg erwarten. Mir ist es etwas unangenehm geworden. Ich dachte nur, „dich will ich nicht in meiner Nähe haben und du wirst nicht mein Freund!“

Dann kamen noch andere und wir sassen zusammen und es war gemütlich. Mamchmal kann es Nachts in Campgrounds sehr laut werden und ich freue mich auf mein Zimmer morgen.

Am Abend bekam ich noch eine Nachricht von Tim, dass er kommt und mir hilft über meinen 1. grossen Anstieg mit Schnee hilft.

150 Milen – 240 km

Die Jungs warten auf uns und haben für jeden selbstgemachten Saft.
Paradise Café
Mike und Melli warten auf das Frühstück