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Monat: Mai 2017

Tag 33- vom Campsite zum Hot Spring 15.53 Milen         Total:307.95 Milen

Tag 33- vom Campsite zum Hot Spring 15.53 Milen         Total:307.95 Milen

Der morgen verlief langsam, immer wenn ich aus dem Zelt wollte habe ich mich doch nochmals in meinem Schlafsack versfeckt, es war nicht so kalt wie gestern, aber trotzdem frisch und der Schlafsack mummelig warm. 

Bin kurz vor um 9:00 Uhr los. Musste erstmal den Fluss 2x überqueren. Beim 2x mal habe ich einen nassen Socken bekommen. Bei der Überquerung habe ich gemerkt, dass meine Beine nicht so lang sind und ich es nicht schaffen werde, deswegen habe ich mir auf dem Stein irgendwie den Schuh ausgezogen. Bin erst langsam voran und dann war mein Tempo okay. Mein Wasserrapport stimmte heute nicht mehr ganz überein wie sonst. Jetzt geht es schnell, dass die kleinen Bäche ausgetrocknet sind. 

Kleines Fuss update, sieht schlecht aus. Ich habe mich für eine letzte Pause entschieden und entweder ist es dann gut oder ich muss die schwere Entscheidung treffen. So wie er jetzt ist geht es nicht, kann mich nicht mit Schmerzmittel vollstopfen und spüre ihn immer noch. Bin viel am weinen aus Enttäuschung, Frustration und auch Schmerzen.  

Habe heute den 300 Milen Marker getroffen. Endlich mal wieder einer obwohl ich wieder zurück zur Stadt gehe, hoffentlich nach Big Bear Lake, weil es dort billiger ist. Um mich herum sind die meisten mit dem Startdatum 15.4.-18.4., also kann ich mir es noch 1x mal erlauben. Dann sollte es aber gut sein. 

Kurz danach war bin ich auf eine riesen grosse Klapperschlange gestossen, sie war lieb. Ich habe sie nicht gesehen und sie hat sich bemerkbar gemacht und ist los geschlichen. 

Bin dann ca um 16Uhr am Hot Spring eingetroffen. Die Einheimischen waren schon alle weg. Werde morgen versuchen zu hitchhiken. 

Im Wasser war ich heute nicht mehr, gehe dann gerne morgen früh rein. Ist sehr schön und mega heiss. 

Da man hier eigentlich nicht campen kann für ca 1 Mile, machen wir alle Cowboycamping, nur Matratze und Schlafsack, habe mir mein Mosquitonetz über gezogen. 

Gleich um neun Uhr, ich versuche die Augen bald zu schliessen, werde mir noch kurz die Sterne anschauen und dann ins Traumland verschwinden. 

Unten ist ein Campsite, vor ein paar Tagen wurde hier ein Hiker gerettet. Sie hatte richtig schlimm Magen- Darm- Grippe.
Endlich mal wieder ein Milen Maker. 300 Milen- 480km.

https://youtu.be/yxiV_-iVl_I

Wie konnte ich diese, etwas grosse und dicke Klapperschlange nicht sehen. 🤔

An diesem Abgrund ist mir eine Wasserflasche vom Wind genommen worden. Wollte erst hinterher aber bei diesem Abgrund….

Dagegen sieht Mrs. Monsterli leicht aus, obwohl ich noch gerne etwas rausschmeissen möchte. 🙈
Erste mal Cowboycamping.
Da musste Monky Chunky durch, ich habe mich dicht neben ihm gelegt.
Tag 32- 19.38 Milen

Tag 32- 19.38 Milen

Guten morgen. 😊 

Morgens, der Blick aus meinem Zelt.

Leider tat schon der 1. Schritt heute weh. Hatte schon gefrühstückt und deswegen noch Schmerztabletten genommen. Mein Zeltdach in die Sonne gehangen um etwas Zeit rum zu kriegen. Um 08:44 bin ich gestartet. Musste etwas runter laufen und dacht nur „zum Glück habe ich nicht hier gecampt“ es war noch kälter dort. Die Sonne war plötzlich weg und ich habe mir meine Jacke angezogen. Es hat zwischendurch ganz schön geschneit. Heute war es so ruhig und friedlich auf dem Trail, fast den ganzen Tag über. An einer Gabelung waren Dayhiker und 1 PCT Hiker, Gorden. Wir waren beide verwundert uns zu sehen. Was sich schnell geklärt hatte, er war auch krank und im Hotel. 

Habe mit meinem Fuss gesprochen, er solle doch bitte wieder gut werden. Nächstes Jahr ist Fussball WM da habe ich keine Zeit. Ob das geholfen hat, wird sich rausstellen. 😉

Nach 7 Milen musste ich Pause machen, habe mich mitten auf den Trail gesetzt und mein Protein Bar gegessen (natürlich sind die auch gefroren) und 1 Packumg Tuna verspeist. Plötzlich fing es so stark an zu schneien und meine Finger waren Eiskalt. Habe mir dann gedacht, 8 Milen schaffst du noch. War dann auf einmal so fix unterwegs, dass ich dachte okay noch ein Stück. Dann war es 15 Uhr und ich habe mich entschieden noch 2.5 Milen zu laufen und habe es dadurch auf fast 20 Milen, 16:45 Uhr, geschafft. Bin echt stolz heute. Habe angefangen mein Zelt aufzustellen. Oben ist eine Strasse, wo welche mit Quads langgefahren sind. Mich gesehen haben und gestoppt haben. Zum Glück kam ein Hiker vorbei, habe ihn gleich gefragt „bleibst du hier“? Er wollte nicht, ich hab ihm das erzählt, das die Männer anhielten und er sagte er bleibt erstmal, isst und trinkt etwas. Sie standen ja immer noch oben und haben runter geschaut. Hat sich dann rausgestellt, dass er Österreicher ist und wir haben uns den ganzen Abend unterhalten. Nach einer Weile sagte er, er bleibe doch. Ich kenne ihn schon besser als er sich selbst. Nach dem Abendbrot habe ich mir noch etwas Wasser erwärmt und mit in den Schlafsack genommen. Das tat gut für die Füsse. So es ist 20:04 Uhr jetzt, Zeit für Zähne putzen. Handschuhe anziehen und schlafen. 😎

Alles so friedlich.



Dieses Häuschen hat kein Dach, aber eine Hausnummer.

Und drinnen versteckt sich ein Plumpsklo. 😉

Das bin ich.
Einmal ü er den Baum und bitte das Gleichgewicht halten.
Das Wasser bis zur Strasse hoch.

Ein Entchen. 🦆
Mein Campsite.
Tag 31- Trail catchen bis Mile 272.99- 6.78 Milen heute

Tag 31- Trail catchen bis Mile 272.99- 6.78 Milen heute

Nachdem ich ausgeschlafen habe, was doch etwas später war als gedacht und gehofft, habe ich alles zusammengepackt und im Hotel ausgecheckt. Wollte eigentlich mit dem Bus nach Big Bear City und von da aus hitchhiken. Tim musste schon mit einem ganz frühen Bus los fahren. Er muss jetzt endgültig zurück nach Seattle.

Bin heute auch etwas nervöser als sonst, zurück auf den Trail zu gehen. Hier oben ist ab morgen Schnee gemeldet und es ist frisch geworden. Ich hätte gerne noch mit dem Abstieg heute angefangen.

Irgendwie wollte es mit dem Bus wirklich nicht klappen, bin dann Richtung Big Bear City gelaufen, wollte hitchhiken aber der Platz war nicht der Beste. Irgendwann stoppte und hupte ein Auto, obwohl ich nichts mehr machte. Ich bin hin und wollte nett fragen und er. Steig ein, habe dich am Hotel gesehen, ich fahr dich zum Trail. Okay danke. 😀 Er ist der Hoteleigentümer vom Robin Hood und hat mich ausgefragt, wie ich sein Hotel fande. 

Zurück auf dem Trail, Mile 266. Klar ein schönes Gefühl. Nur mein Fuss macht nicht mit. Hoffe, dass er nur etwas Zeit zum einlaufen brauch. Wenn nicht werde ich die Zeit hier geniessen, langsam weiter machen und dann naja… bis nach Canada schaffe ich es nicht. 🙁 Er wurde geröngt, man konnte nichts sehen, nur die Verstauchung.

Im Auto hatten wir das Thema, was ich mache wenn es nicht mehr geht. Nächstes Jahr zurück kommen und von vorne starten! Wenn ich von mir aus aufhöre, weil ich nicht mehr kann ist es etwas anderes, wenn ich wegen einer Verletzung aufgeben muss, sehe ich es nicht ein.

Nach kurzer Zeit kam ich an einem Mädel vorbei. Musste sie fragen ob alles in Ordnung ist, sie sah nicht gut aus. Sie sagte sie habe auch den Magen- Darm- Virus abbekommen. Sie tat mir leid, aber in der Verfassung wäre ich nicht los. Sie ist auch mit 3 Freunden unterwegs und sie schauen auf sich. Ich bin an sich wieder fit, aber es hat mich geschlaucht von den letzten 2 Tagen, Bauchschmerzen und Entleerungen.

Bin irgendwann um eine Kurve und dachte nur: Mist. Da ist der Sturm. Habe wirklich Angst bekommen und habe überlegt was ich mache, ob ich zurück gehen sollte oder weiter. Habe mich fürs weiter entschieden auch wenn es nicht freundlich aussieht und schon kalt wurde. Habe einen Platz gefunden und dachte hier bleibe ich, konnte mein Zelt gut im Gebüsch aufstellen, wer weiss wie das nächste Campsite aussieht. Die andere Seite von meiner Zeltstange ist jetzt leider auch noch gebrochen, diesmal habe ich aber keine Panik bekommen. 😎 Nach einer Weile kamen noch andere vorbei und die Gruppe mit dem kranken Mädel haben angehalten und campen auch hier. Ich war so froh. Alleine campen ist okay, aber nicht bei dem Sturm bitte. 

Ich habe schon ein paar Schneeflocken gesehen und bin gespannt ob es morgen um mich herum etwas weisser sein wird. Mein Thermoter sagt jetzt abends schon nur 6°Celsius. Meine Finger sind eiskalt, werde mir jetzt meine Hamdschuhe anziehen und mich nach unten in mein Schlafsack kuscheln. 

Zurück zur Mile 266
Super schön. 😊
Der Sturm
Mein Campsite

Tag 29 und 30- Zeroday- Krankentag 5 und 6

Tag 29 und 30- Zeroday- Krankentag 5 und 6

Habe entschlossen noch zu bleiben, Fuss wird besser und besser. Mein Plan heute ist zum Outdoorstore zu gehen und nicht zuviel.

In der Lobby sind wir auf Henrik wieder gestossen, habe ihn zum Frühstück eingeladen. Da er mir soviel geholfen hat mit meinem Blog. 

Wir waren einkaufen, das Essen für die nächsten Tage, hoffe ich habe wieder gut abgezählt. 

Sind dann zum Hotel, haben Sushi gegessen und Melone. Irgendwann habe ich wieder Magenschmerzen bekommen. Henrik kam auch nochmals vorbei und er sagte er erbricht. Ich denke es war noch nicht ausgestanden von vor 2 Tagen. 

Nachdem ich spät eingeschlafen bin wegen meinen Bauchschmerzen, war ich morgens ko. Konnte erst nichts essen. Tim war so lieb und hat Cola und Nutella geholt (das ist gut zum stopfen).

Ich hoffe nun wirklich, dass ich morgen nun endlich zurück auf den Trail gehen kann. Vermisse es und ich finde, ich war nun in Big Bear zu lange, auch wenn die Stadt schön ist, aber ich hier um zu wandern. 

Tag 28- Zeroday- Krankentag 4

Tag 28- Zeroday- Krankentag 4

Heute waren wir den Tag über bei Papa Smurf und Moutain Mama. Es sind wieder neue Hiker gekommen, ein Däne war dabei, Henrik. Henrik hat sich dann die Zeit genommen, 5 Stunden lang, und hat sich um meinen Blog zum Bilder hochladen gekümmert. Er hat als IT supporter gearbeitet. Das war so extrem lieb und ich bin ihm so dankbar. Jetzt kann ich endlich mit euch mehr Bilder teilen und zeigen wie schön es hier ist. 😍

Tim machte der Weile mal ein Nickerchen- hihi.

Abends waren wir im Big Bear Lake und sind im Himalaya mal wieder essen gewesen. Dadurch, dass es jetzt das 3. mal in einer Woche war gab es sogar Rabatt. 

Bin immer noch am überlegen ob es morgen weiter geht oder nicht, der Fuss schmerzt immer noch etwas. Bin noch nicht ganz zufrieden.

Tag 27- Zeroday- Krankentag 3

Tag 27- Zeroday- Krankentag 3

Nach einer unruhigen Nacht, sind wir ca um 8 Uhr aufgestanden, habe mich noch im Lehnstuhl eingekuschelt. Das Frühstück wurde für uns gemacht, einige haben mitgeholfen und viele andere haben schon gepackt um zurück auf den Trail zu kommen. 

Ein paar sind dann zum einkaufen in die Stadt. Und habe ein Hiker zum Hotel gebracht. Als ich zurück kam, hat Tim gesagt, dass er versucht abends noch zurück zu kommen. Klar war die Freude gross. 

Habe Mama Mountain im Haushalt geholfen. Und wir waren dann 3 Hiker hier und haben es uns gut gehen lassen, mit Melone und Gemüse, ganz einfach aber super lecker und ruhig. 
Bin noch mit Hoff zur Mile 266 gefahren, weil jemand sein Hut vergessen hat. Ich mag den Hut. Hatten viel Spass, wir fahren ein Hut zum Trail und nichts weiter. Kurz vorher gabe ich noch einen unruhigen Magen bekommen, wo ich dachte ich habe jetzt alles durch und sollte doch bis Canada nichts mehr bekommen. 😜

Tim sein Zug war verspätet und er kam deswegen schwer weiter. Papa Smurf und Mountain Mama waren so lieb und haben geholfen Tim hier her zu bekommen. Papa Smurf und ich sind dann um ca. 21:30 Uhr losgefahren um ihn zu holen. 

Tag 26- vom Arrastre Trail Camp zum Highway 18- 9.92 Milen

Tag 26- vom Arrastre Trail Camp zum Highway 18- 9.92 Milen

War das eine kalte Nacht, habe zum 1. mal in meinem super duper Schlafsack gefroren, also die Füsse. Ich wusste auch nicht wie ich sie legen sollte. 

Es ging dann erst später los, weil ich es schwer finde aus dem Schlafsack zu kriechen, wenn es kalt ist. 🙈 habe mich dann schnell fertig gemacht, gepackt und bin erstmal los. 

Ich habe 1x den Trail verloren, aber das hat fast heder und ein Paar war vor mir und wir sind zusammen weiter, bis wir wieder zum Pacific Crest Trail kamen. 

Nach ca 6 Milen, habe ich eine ordentliche Pause gemacht und etwas gegessen. So schlecht lag ich gar nicht von der Zeit. Also ging es weiter, noch 4 Milen zum Highway. Ca 200 feet vor dem Highway bekam ich wieder Empfang und habe Mama Mountain angerufen, ob sie mich abholen könnte. Als ich zum Highway kam, waren 2 andere Jungs auch da und sie waren froh drüber, dass sie schon informiert ist. 2 deutsche Jungs kamen noch nach und sie wurden auch mitgenommen. 

Papa Smurf und seine Frau Mama Mountain sind lokale Trailangel, holen und fahren alle zum Trail, Post oder auch zum einkaufen. Sie machen einfaches aber leckeres Essen und man kann sich selbst bedienen, wenn man möchte. Man zahlt nicht sondern gibt donations in einer Box. Und Hiker helfen gerne mit.

Habe sie gefragt, ob ich etwas bleiben kann, natürlich kann ich. 

Mein Fuss sagt, er brauch nochmal die Pause also wird das gemacht.

Wunderschöne Blumen in der Wüste
Babyklapperschlange mit einem Mariechenkäfer 🐞
Die Wüste

Bekomme das Bild nicht gedreht
Es war eng im Auto 😅