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Monat: April 2018

Via Jacobi Tag 3 – Wattwil bis Pfäffikon

Via Jacobi Tag 3 – Wattwil bis Pfäffikon

Wer sass denn da um 06:30 am Frühstückstisch? …genau die Melli. War selbst etwas erstaunt aber es war toll schon so früh auf zu sein und den Tag zu starten. Und wer sass nicht da, genau das Paar. Es wurde sogar kommemtiert. Um 07:15 Uhr habe ich das Kloster verlassen. Bin aber erst noch zur Stadt mir etwas Geld holen und eine kleine Brause. Es stand ein grosser Anstieg an. In der Nacht hat es geregnet und gestürmt, ich habe davon nichts mitbekommen. Durch die Wiesen wurden gleich die Schuhe etwas nass. Der Anstieg hat sich gezogen. Eine Bank mit super schöner Aussicht war sehr verlockend und ich habe mich ein paar Minuten hingesetzte und etwas getrunken. Der Anstieg hat sich oft auf Asphalt fortgesetzt und das kam mir etwas zugute, es ging etwas besser und schneller hoch. Heute war der grösste Teil vom Wanderweg auf Asphalt. Morgens hatte ich sehr viel geschwitzt und als ich endlich oben war, war alles durchgeschwitzt. Dadurch habe ich noch lange gefroren. Erst zum Mittag hin wurde mir wieder wärmer und ich langsamer oder ich habe etwas gebummelt, was aber ganz und gar nicht schlimm ist. Endlich in Rapperswil angekommen, war ich am Bahnhof in einer Touristen Information, da gab es für heute noch den 2. Stempel (den 1. gab es in Walde). Die Frau an der Rezeption war sehr freundlich und hat mir gleich ein B&B empfohlen. Es war aber erst 14 Uhr und das war mir noch zu früh am Tag um aufzuhören. Sie kannte den Lützelhof als Übernachtungsstelle, hat dort angerufen und Bescheid gegeben das ich komme. Am Himmel ziehten sich wieder viele Wolken zusammen. Um ca 16 Uhr war ich dann am Lützelhof eingekehrt, nachdem ich noch im Coop eingekauft hatte. Schlafen im Stroh heisst es heute, in der Scheune sind aber auch Matratzen und ich habe mich hier einquartiert für die Nacht. Bis Freitag ist nur noch Regen gemeldet, ich hoffe trotzdem auf Sonne. Es ist sonst nämlich ganz schön frisch. Heute habe ich niemanden weiter getroffen, was ich am meisten gesagt habe war „Grüzi“. Mit den Klostermännern hatte ich mich minimal ausgetauscht zum Frühstück und sie haben mir alle einen guten Weg gewünscht. Sonst habe ich erst Abends mit der Frau vom Hof wieder gesprochen. Sie haben den Hof gepachtet und bewirten ihn schon 45ig Jahre lang. Ihre Kinder werden es wohl nicht weiter machen und dann wird es den Hof in ca 20ig Jahren evtl nicht mehr geben. Mmh ob ich in 20ig Jahren nochmal schaue ob es ihn noch gibt?

Wanderinformation: Distanz: 31km, Total 80km, Anstieg 760HM, Abstieg 960HM, Wanderzeit: 8 Stunden

Via Jacobi Tag 2 – Nieschberg bis Wattwil

Via Jacobi Tag 2 – Nieschberg bis Wattwil

Nach einem langen Nachtschlaf, ich bin erst kurz vor zehn aus dem Zelt gekommen, wusste ich gleich, es wird heute nicht so lang und mein Ziel habe ich dann auf Wattwil gelegt. Nachts hatte es auch mal geregnet und mein Zelt hat es gut ausgehalten. Nur mein Schlafsack kam etwas gegen die Wand und wurde feucht. Nicht gut, aber in der Sonne einfach mal auspacken und er wird wieder trocken. Bin um 10:46 Uhr dann gestartet, sehr spät aber okay ich habe genug Zeit. Schon am 1. Anstieg habe ich gemerkt es läuft heute nicht so. Habe mich am Säntisblick hingesetzt und noch etwas gegessen. Da kamen heute noch viele andere Wanderer und mit ihnen hab ich auch etwas geschwäzelt. Heute ging es viel über Wiesen und ich habe wieder einiges wiedererkannt von 2015 und dachte oft nur was für eine Schönheit mir doch vor der Nase liegt. Habe irgendwann noch 2 Pilger und 1 Hund getroffen. Wir sind uns den ganzen Tag begegnet und haben immer mal kurz erzählert. Wollte mir in Wattwil ein Zimmer bestellen, da mir unterwegs viele sagten es solle regnen heute Nacht und sehr wahrscheinlich ein Gewitter geben. Bei Gewitter zelte ich ungern und wenn es nicht sein muss nehme ich mir lieber ein Zimmer. Da sagt mir aber eine nette Stimme am Telefon, dass ich momentan niemanden anrufen kann, werde es morgen nochmals versuchen zu telefonieren und wenn nicht versuche ich mir eine Schweizer Karte zu holen. In St. Peterzell habe ich mir meinen Stempel abgeholt, war in der Kirche aber drinnen lag ein Zettel, dass man ins Gasthaus Schäfli müsse. Bevor ich ins Gasthaus ging habe ich mit Joli telefoniert, sie hat mir geholfen eine Unterkunft zu finden. Im Landgasthaus Schäfli habe ich mir eine Spezi gegönnt und dachte vor mir liegen nur noch 5km. Habe mich dort mit einem Paar unterhalten und es kam raus er ist Amerikaner und ursprünglich aus LA und für seine Liebe ist er in die Schweiz gezogen. Man hat es nicht raus gehört, er spricht perfekt im Dialekt. Als ich auf meinem Plan schaute, hab ich mitbekommen es sind noch 10km, ganz schnell war die Spezi ausgetrunken und mein Rucksack aufgeschnallt und weiter ging es. Habe wieder das Paar mit dem Hund getroffen, aber das war das letzte mal heute. An mir kamen noch Mountenbiker vorbei, mit einem hab ich mich duelliert. Als er sah ich hole auf ist er ganz schnell weiter, im Schatten wurde sich ausgeruht und wir sind alle zur gleichen Zeit weiter. An der Gabelung war ich dennoch vor ihm und einer meinte so: „du bist mega schnell unterwegs“, „mein Abendbrot und das Bett wartet“. Der Anstieg war brutal von St. Peterzell, hat es sich sehr lang gezogen, es ging steil rauf und wieder langsam rauf um dann wieder steil hoch zu müssen. Irgendwann war es geschafft und es ging nur noch bergab bis Wattwil, was stellenweise auch sehr steil ist. Meine Unterkunft ist im Kloster Fazenda da Esperanca. So schön ist es hier, unglaublich. Für 40CHF bekommt man eine Dusche, Bett, Abendbrot und Frühstück, habe 50ig gegeben. Mein Sonnenbrand wurde gleich entdeckt und ich habe noch eine Salbe bekommen. Um halb 7 Uhr war Abendbrot, wer war zu spät, genau die Melli. Etwas peinlich aber sie haben es mir nicht übel genommen, da ich kurz vorher erst ankam und mich frisch an den Tisch setzen wollte. Beim Abendbrot habe ich noch ein Paar kennengelernt, sie wollen bis nach Einsiedeln gehen. Sie sassen in Jeans und schicken T Shirt, selbst noch ein 2. Paar Schuhe haben sie dabei. Ich kam in meinen Camp Schlafsachen an, Unterhose und Shirt. Schnell hab ich mir noch meine Windjacke übergezogen und fühlte mich wohler. Trotzdem könnte ich wetten, dass ihre Rucksäcke genauso schwer sind wie meiner, trotz meiner ganzen Campausrüstung. Um 06:30 Uhr ist Frühstück wurden wir aufgeklärt, aber wenn ein Pilger etwas länger schlafen möchte geht das auch in Ordnung und ich wurde mit einem Lächeln angeschaut. Das Frühstück bleibt stehen. Ein bisschen über das Klosterleben wurde uns noch erzählt. Sie haben 2x in der Woche TV Abend und wer Küchendienst hat darf auswählen. 2 Abende wird besprochen wie es einem geht. Es waren 8 Männer da, 4 Schweizer, 2 auf aus Brasilien, 1 aus Tibet und 1 Schweiz Portugiese. Sie haben noch erzählt wie sie ihr Geld verdienen, viel Land vom Kloster ist verpachtet. Dazu bekommen sie von den Pilgern etwas, was nur von April bis Oktober ist und sie verkaufen ein paar Selbstgemachte Sachen. Schon interessant solch kleinen Einblicke zu bekommen.

Jetzt verabschiede ich mich ins Bett, die Uhr schlägt gleich zur vollen Stunde und es ist dann 21 Uhr. Versuche morgen um 6 Uhr aufzustehen.

Wanderinformation: Distanz: 22 km, Total: 49km, Anstieg: 950HM, Abstieg: 1200HM, Wanderzeit: 7 Stunden

Liebe Grüsse Melli 🌸

Wunderschön

Streichel die Kuh.

Ein kleiner Laden.

Der Mountenbiker.

Via Jacobi Tag 1- Rorschach/ Jakobsbrunnen- Nieschberg

Via Jacobi Tag 1- Rorschach/ Jakobsbrunnen- Nieschberg

Um 6 Uhr klingelte der Wecker, trotzdem dauerte es lange um aufzustehen. Es ging nochmal unter die Dusche und ich merkte das ich nervös bin. Vorallem wo ich Übernachten werde und wie es sich ordnet, es ordnet sich immer wenn man unterwegs ist. Auch das ich heute nicht zu spät los komme und es noch bis zum 1. Zeltplatz schaffe. Joli hat mich zum Zug gefahren so das ich um 8 Uhr nach Rorschach fahren konnte. Dort habe ich erst noch mit dem Geri (meinem Opi, also er hat mich adoptiert 😊) gefrühstückt. Wie könnte man besser eine Wanderung starten als in bester Gesellschaft, einen Gipfel und Laugenbrötchen zum Frühstück.

Opi Geri

Nach 10 Uhr habe ich mich dann auf gemacht, runter zum Jakobsbrunnen und war dort um 10:31 Uhr.

Am Jakobsbrunnen

Um 10:36 Uhr sind wir 2 dann los. Und die Aufregung war verflogen. Am Brunnen habe ich noch 2 andere Wanderer entdeckt, habe sie aber den ganzen Tag nicht mehr gesehen. Kurz nach dem Start habe ich 3 Männer getroffen die eine Tagesetappe laufen. Haben uns etwas unterhalten und sind zusammen gewandert. Bin dann aber doch etwas schneller weiter.

Der Bodensee ist noch zu sehen
Über die Autobahn führte der Weg entlang.
Die 3 Wanderer

Meine neuen Wegweiser ist die Nr. 4 Via Jacobi, Muscheln auf kleinen Stickern, Wanderweg Schilder oder auch Wanderweg Sticker.

Kleines Geschäft am Wegesrand, ein Bauernhof auf den Weg nach St. Gallen.

Kühe von ihnen treffe ich täglich viele.

Hier bin ich schon einmal entlang, 2015.

Ca 13:30 habe ich St. Gallen erreicht und war doch sehr erstaunt schon dort gewesen zu sein. An der Katedrale und meinem 1. Stempeleintrag, habe ich mich erstmal hingesetzt und eine 30 min lange Pause eingelegt.

Ein Blick auf eine Kapelle in St. Gallen.

Immer der Muschel hinterher.
Die Kathedrale in St. Gallen.

Hier bin ich zur Schule gegangen und habe Spitalsekretärin gelernt. In der Benedict Schule.

St. Gallen streckte sich sehr und mir kam es ewig vor bis ich wieder aus der Stadt raus war, irgendwann dachte ich, dass muss doch langsam ein Ende haben und so war es auch irgendwann. Bin dann an den Gübsensee gekommen von hier, wusste ich, es ist nicht mehr weit bis Herisau.

Der Gübsensee.

Hier sieht man noch die AFG Arena und IKEA.

Die 1. Etappe war bald geschafft. In Herisau ging der Weg natürlich nicht direkt zum Bahnhof, nein man wird schön einmal drum rumgeführt. Dort in der Nähe wollte ich auf einem Campingplatz einziehen, nur der war weiter entfernt als gedacht und deswegen bin ich noch etwas weiter. Der nächste Anstieg ging los. Nach dem ich den ganzen Tag in der Sonne war, habe ich Kopfschmerzen bei den Anstiegen bekommen und Sonnenbrand trotz mehrmaligen eincremen. Also habe ich mich mehr und mehr nach einem Platz zum zelten umgeschaut. Habe einen Platz mit Tisch & Bank gefunden, sowie einen Mülleimer, natürlich nehme ich auch den Luxus mit. Ich war zufrieden um ca 18:20 Uhr mein 1. Platz gefunden zu haben und mein Zelt aufzubauen. Es gab leckeres Nudel Süppchen zum Abendbrot, ein paar Nüsse und 1 Mandarine die ich mir noch in St. Gallen geholt habe.

Ein Blick auf Herisau.

Meine Unterkunft für diese Nacht.

Eine Blase habe ich am linken grossen Zeh, die habe ich gleich aufgemacht. Denke die Blase habe ich als Souvnier von Washington mitgebracht.

Ich habe eine super Aussicht auf die Voralpen und werde jetzt gleich in mein Schlafsack krauchen. Denke die Augen fallen schnell zu heute Abend.

Wanderinformation: Distanz: ca 27km, Total: 27km, Anstieg: 960HM, Abstieg: 480HM, Wanderzeit: 7,5 Stunden

Grüsse Melli 🌸

Letzte Vorbereitungen für den Via Jacobi

Letzte Vorbereitungen für den Via Jacobi

Joli hat mich morgens zu einem sehr leckeren Frühstück geweckt. Da startete der Tag sehr schön.

Danach ging es in die Stadt, ich brauche noch eine Gaskartusche und wollte mir eine schweizer Karte holen. Die Gaskartusche war schwerer zu finden als gedacht. Nach 2 Läden, ein tollen Verkäufer und guten Gespräch hatte ich sie nun doch endlich bekommen. Es wurde alles abgewogen und auf einen Zettel aufgeschrieben. Mein Rucksack mit den wichtigen Sachen wiegt ca 6kg und dann kommt noch 2l Wasser und 1l Brause mit dazu, sowie Snacks + 3 Tütensuppen die mir Joli mitgebracht hat. Übers Wochenende bin ich schon mal gut versorgt.

Abends habe ich mir ungefähre Ziele rausgeschrieben, so das ich schaue ob ich dort Zeltplätze oder Pilgerherbergen finde und einziehen kann, Wildcampen ist in der Schweiz doch erlaubt und ich hoffe ich mache es mal.

Der Tag ist schnell vergangen mit den letzten Vorbereitungen für den Via Jacobi.

Es geht weiter- in die Schweiz

Es geht weiter- in die Schweiz

Der Pilgerausweis- meiner.
Übersichtskarte über die Caminos in Europa

Heute Nacht bin ich früh aufgewacht, schon um halb drei. Um fünf dachte ich jetzt brauch ich auch nicht mehr schlafen. ( Jetlag). Die Vorfreude auf die Schweiz wuchs immer mehr. Sehe meine liebe Joli und die Berge rufen. Wie sehr man doch das wandern und campen vermissen kann, war mir gar nicht so bewusst dadrüber. Zelt, Schlafsack und Matratze wurde auch lieber mitgenommen. 😊 Möchte versuchen immer mal zu zelten, nicht überall ist wildcampen in der Schweiz verboten. Mein persönliches Ziel ist es ca 30 km am Tag weit zu kommen. Hoffe, dass mein Fuss schon alles gut mitmacht, da ich ihn schon manchmal spüre. Trotz meiner Camp Ausrüstung gehe ich doch mit fast halb soviel Gewicht als sonst. Werde aber nochmals packen, wiegen und sicher ein paar Sachen noch auspacken oder auch einpacken.

Mein Anflug nach Genf war gut, ich kam pünktlich an und ich habe mir eine Fahrkarte für die Bahn geholt, 52.90CHF, sehr teuer! Habe mir im Vorfeld zum Glück das Halbtax geholt, was heisst ich für fahre für den halben Preis, aber das musste auch bezahlt werden. Es ging dann mit dem Zug nach Zürich. Dort bin ich umgestiegen in den Zug Richtung Romannshorn. In Weinfelden hat mich dann die Joli abgeholt. Ein schönes Wiedersehen war es. 😊

Haben natürlich noch eine Weile gesessen und erzählert.

Grüsse Melli 🌸

Rattlesnake Ledge & Little Mt. Si

Rattlesnake Ledge & Little Mt. Si

Heute ging es auf zum wandern. Schönes Wetter war vorausgesagt und dieses wollten sir nochmals nutzen. Also fuhren wir um 07:17 Uhr los nach North Bend in Washington. Wir sind durch Seattle gefahren, auf dem Freeway was gut und rasch ging. Freitags halt, vielleicht machen auch Amerikaner Freitags schon gerne frei. Mt. Rainier wurde von weiten betrachtet, was für eine Majestät an Berg. Der höchste im Staat Washington und der höchste Berg der Kaskadenkette. Er ist ein Schichtvulkan und misst die Höhe von 4392 m (14.411 ft.)

Wir sind zuerst zum Rattlesnake Ledge. Ca 08:50 Uhr sind wir vom Parkplatz los. Es erwartete uns ein Anstieg von 353,57 m (1160ft.) in einer Länge von 3,2 km (2 Milen) der Weg ist schön, breit und einfach zu laufen. Obwohl ich nicht die schnellste, beim Anstieg bin, ging es zackig nach oben und wir waren nach ca. maximal 1.5h oben am Höchsten Punkt der auf 633,37 m liegt (2078 ft.). Ein atemberaubender Ausblick erwartete uns und 2 kleine süsse Chipmunks.

Es geht wieder los.
Hallo Sonne.
Kleiner Wasserfall

Kari, fast oben angekommen.
Blick auf den Rattlesnake Lake.

Kleiner Chipmunk 😍

Franzel war auch dabei.

Oben wurde etwas gegessen, getrunken und die Aussicht genossen. Was traurig war, das oben Müll war, nicht viel, aber auch wenig macht Mist. Habe ihn eingesammelt und unten entsorgt.

Traurig 😕

Unten wurde noch der schöne See genossen. Leider kann man um ihn nicht herum wandern.

Beim Abstieg kamen uns sehr viele Menschen entgegen, wo man wirklich glücklich war früher los gelaufen zu sein. Der Parkplatz war gerappelte voll. Am Wochenende sind es noch mehr Menschen die hoch gehen.

Wir sind weiter zum Little Mt. Si. Der kleine Bruder vom Mt. Si, wie der Name es schon verrät.

Der Anstieg war 396,24 m (1300 ft.) auf einer Länge von ca 3,76 km (2.35 Miles) und der höchste Punkt war 472,44 m (1550 ft.).

Der Weg war schwieriger, vor allem bei den ersten hundert Meter waren viele Steine. Der Weg geht auch hier durch den Wald und es ist viel Moos an den Steinen. Manchmal wusste man nicht genau wo der Weg entlang geht. Kari ist kurz vorm Gipfel umgedreht. Ich war schon voraus und habe es gar nicht mitbekommen. Oben habe ich etwas gesessen und gewartet. Als sie nicht kam und ich sie nirgends entdeckt habe, bin ich wieder runter und dachte „spätestens am Auto treffen wir uns“, so war es auch. Auf dem Gipfel habe ich einen blauen Vogel entdeckt, ihn habe ich schon oft gesehen nur nie auf einem Foto festhalten können, heute ist es mir gelungen. Es ist ein Steller’s Jay.

Mein heutiger Nurseloge.

Der Steller’s Jay.
Er hat ein wunderschönes blau.

Am Auto war Kari schon und sie erzählte mir, sie ist kurz falsch gelaufen und hatte ihre Orientierung für einen Moment verloren. Man muss wirklich gut aufpassen. Dachte mir auch schon einige Male, bei Mt. Si schon, es wäre schön mit ein paar mehr Markierungen unterwegs. Alles ging aber gut und wir 2 sind wohlauf wieder in Edmonds angekommen. Haben uns noch einen schönen Abend gemacht und nach dem Abendbrot 2 Episoden von South Pacific angeschaut. Ein Dokumentarfilm über die Inseln und ihr Leben auf den Inseln im Pacific, sehr spannend.

Liebe Grüsse Melli 🌸

Olympic National Park- bis Edmonds

Olympic National Park- bis Edmonds

Nach einer relativ guten Nacht ging es kurz vor 8 Uhr aus dem Schlafsack. Viele Vögel, vorallem Krähen haben uns morgens geweckt. Schnell war alles zusammen gepackt und sich eine heisse Schokolade gegönnt. Danach ging es noch runter zum Wasser leider hab ich keinen Wal gesehen. Es wurden kleine Stöckchen eingesammelt, aus denen mach ich mir mein eigenes Andenken. Am Strand war ein kleiner Krabbenfriedhof, sie haben es sicher nicht schnell genug geschafft mit dem Wasser zurück zulaufen.

Lieber markiert, wo wir zurück müssen.
Frühstück in der Kalaloch Lodge

Wir sind dann wieder weiter auf der 101 zum Lake Quinault. Dort haben wir uns die Welt grösste Sitka Fichte angeschaut, Sitka Spruce Tree. Sie misst eine Höhe von 58,22 m und hat einen Umfang von 19,96 m.

Sehr gross.
Umarme den Baum.
Franzel ist überall dabei.

Danach ging es noch etwas wandern/ spazieren dort in der Umgebung. Wir hatten uns entschlossen noch einen grossen Zederbaum anzuschauen. Wir wussten, dass der Weg irgendwann nicht mehr gut ist, aber das es so ein Hindernislauf wird war nicht erwartet. Ansonsten waren die Wege dort alle sehr schön und gut zu bewandern. Jedenfalls bogen wir ab um den Baum zu finden, schnell war uns klar, dass das kein Weg war der in Stand gehalten wird. Durften über Bäume, unter Bäume, durch Sträucher und manchmal war der Weg nur Wasser. Als der Weg zu einem kleinem Bach wurde haben wir zusammen entschlossen umzudrehen.

Wunderschöner Wanderweg.

Kein Bär im Baum.
Hier jetzt der Weg zum Zedernbaum.

Unten drunter.
Der Weg wird nass.
Das sieht schon sehr toll aus.

Schön Bücken, sonst sind die Sträucher im Gesicht.
Und noch weiter unterm Baum entlang.
Grosser Baum und sehr glatt war es.

Ich wollte mir noch gern die Cascade Falls anschauen und das haben wir auf dem Rückweg noch gemacht, zum Glück.

Cascade Falls

Da es schon nach drei Uhr war und wir abends nicht zu spät in Edmonds ankommen wollten, sind wir nur noch kurz zum See und haben uns dann auf die Heimfahrt begeben.

Der Lake Quinault.

In Seattle haben wurde im Little Chinook halt gemacht um etwas zu essen und dem Berufsverkehr aus dem Weg zu gehen. Auf dem Weg haben wir einen Regenbogen gesehen.

Franzel hat die Tour toll mitgemacht und Emma war sehr glücklich als er wieder ankam, sie blieb zu Hause und hat auf ihn gewartet. 😊

Beide wieder vereint und schauen sich den tollen Sonnenuntergang an.

Grüsse die Melli 🌸

Olympic National Park- Kalaloch Campground

Olympic National Park- Kalaloch Campground

Nach einem guten Frühstück, Ramen Beef (Ramen wird am meisten auf dem PCT gegessen) ging es nochmals an den wunderschönen Strand

Franzel wollte ins Wasser wurde ihm aber nicht erlaubt.

Ich selbst in der Wurzel.
Beim richtig schlimmen Sturm möchte ich hier nicht sein, nicht das ein Baumstamm ins Wohnzimmer kommt.

Kurz vor 11 Uhr wurde ausgecheckt und wir sind wieder zurück auf der 110 Richtung Forks, unser Ziel ist der Hoh Rain Forrest. Finde es war ein anderes Resort und schön, aber einfach alles überteuert.

Forks ist bekannt durch Twilight, obwohl der Film hier nicht gedreht wurden ist. Aber in den Büchern spielt sich die Handlung hier ab. Wir gingen also Vampire jagen.

Auf dem Weg zum Hoh Regenwald- Hoh Rain Forest- sind wir am Hoh River entlang gefahren.

Wir haben uns hier für den Hall of Moses Trail entschieden. Es war gigantisch, das ganze Moos an den Bäumen und wie wild es wuchs. Eine Schönheit in sich. Umgefallene Bäume dienen als Energiespender für neue Bäume und Pflanzen was sich -Nurseloge- nennt.

Mehrere Bäume sind ineinander gewachsen.

Hier ist die Nurseloge gut zu erkennen.

Im Regenwald regnet es.
Schwester Melli musste dem jungen Mann helfen. Ihm war segr schwindelig und konnte sich kaum auf den Beinen helfen. Habe ihn zurück begleitet und gestützt.

Danach sind wir noch den Spruce Trail abgewandert. Hier am Wasser zu campen im Regenwald muss mega sein.

Die gelbe Blume heisst Skunk Cabagge- zu deutsch Stinkkohl- und wächst in Sumpfgebieten in Nordamerika.

Am Ende noch ein Höhepunkt, ein kleiner Junghirsch.

Der Ruby Beach lag auf unserem Weg und natürlich haben wir hier auch halt gemacht und sind am Strand gelaufen, er war atemberaubend. Den Wellen zu zuhören, das hat etwas.

Über Baumstämme muss man hier eigentlich immer klettern.
Der Name dieses Tieres ist mir nicht bekannt, ich weiss nur das es sehr scharf sein soll. Mein Ring ist ein Laune Ring, blau sagt aus ich bin happy. 😊
Alle sprechen immer von den Bären, die Mountain Lions sehen ein auch immer. Aber man selbst sie nicht.

In der Kalaloch Lodge haben wir zu Abend gegessen, es war erst 17:00 Uhr, aber wir hatten riesen hunger. Als Nachttisch gab es ein Rootbeer mit Vanille Eis.

Die Kalaloch Lodge.

Die Menschen sind sehr gutgläubig hier und es war keiner in der Rezeption. Man füllt seinen Zettel aus, legt das Geld in den Umschlag und fährt zu seinem Platz. Wir haben am Platz A35 unser Zelt aufgeschlagen und natürlich wurde noch Michigan Rommé gespielt. 😊

Als es dunkel war hab ich es knacken gehört und dachte kurz mal: „mmh vielleicht schlafen die Bären doch nicht mehr“. Ohrenstöpsel rein und schlafen, leider musste ich nochmals rauskrabbeln und aufs Toilettchen gehen. Danach wurde gut geschlafen. Warm war es auch im Schlafsack, Handschuhe und Jacke brauchte ich nicht. Das Termometer zeigte 8°C an.

Grüsse aus Amerika Melli 🌸

Olympic National Park- bis Quileute Oceanside Resort (La Push)

Olympic National Park- bis Quileute Oceanside Resort (La Push)

Um 09:16 war Abfahrt unser Ausflug beginnt. Mit der Fähre ging es morgens von Edmonds nach Kingston. War ein super Tourist und habe Bilder von der Fährfahrt gemacht, als ob ich das 1. mal Fähre gefahren bin. 🤗

Wir fahren auf die Fähre.

Auf der Fähre liegen viele Puzzel. Wer mag kann ein odere mehrere Stücke ran legen.

Wir sind noch bis Port Townsend gefahren und haben dort im Bayview gefrühstückt. Port Townsend ist mega schön, gerade werden dort die Strassen gebaut, sicher für die Sommerurlauber. Deshalb nur ein Foto aus dem Fenster vom Früstücksplatz.

Frisch gestärkt ging es weiter zum Dungeness National Wildlif Refuge. Dort geht es erstmal kurz durch einen Park und man kommt unten am Wasser an, war genial. Man kann dort bis zum Leuchtturm am Wasser entlang laufen. Wenn man möchte kann man sich einschreiben und ihn für eine Woche hüten. Verpflegung muss man sich selbst mitnehmen und bis zum Leuchtturm tragen.

Schöner Wanderweg

Ganz weit hinten ist der Leuchtturm zu sehen.
Steine ditchen, 2x berührt er schon die Wasseroberfläche.

Riesen Pflanzen werden ans Land gespült.

Rehe sind uns übern Weg gelaufen.

Wir sind weiter der 101 entlamg gefahren und am Lake Crescent vorbei. Bei schönem Wetter ein Traum.

Lake Crescent

Dadurch, dass es fast die ganze Zeit geregnet hat, haben wir uns doch für eine Unterkunft im warmen entschieden. Haben ein Hotelzimmer in Quileute Ocean Side Resort genommen, Raum 122. Es gab zum Abend trotzdem Wander Verstärkung, haben mehr als genug bei.

Unser Zimmer für die Nacht.

Danach bin ich noch kurz zum Strand gegangen. Man sieht wieviel Kraft das Wasser hat und wieviele Bäume an den Strand gespült worden sind.

Das Resort gehört Indianern, sie bewirtschaften hier alles und dürfen in ihren Resorten fast alles machen was sie wollen. Also auch die Anlage dicht ans Wasser bauen. Glaube das wäre bei uns nicht erlaubt.

Liebe Grüsse Melli 🌸

Edmonds Downtown

Edmonds Downtown

Spontan ging es morgens zum Frühstücken nach Edmods Downtown. Waren in einem kleinen Restaurant Namens Chanterelle. Mein lieblings Wanderfrühstück gab es, 3 Rühereier mit Chedder Käse dazu 2 kleine Würstchen und Kartoffeln.

Danach wurde die Sonne ausgenutzt und das Frühstück abgelaufen mit einem Spaziergang durch Downtown von Edmonds. Die Geschäfte machten um 11 und 12 Uhr auf, auch an einem Sonntag. Dadurch wurden mehrere Runden gedreht. Es ist ein super schöner und toller Stadtteil.

Wir sind noch kurz zum Strand, zum Richmond Beach. Die Wolken kamen wieder zurück und es wurde frisch und windig.

Zurück bei Kari wurde gepackt für die morgige Tour, vielleicht mit campen wenn es nicht grad wie aus Eimern regnet. Es geht Richtung Olympic National Park. Freue mich schon riesig drauf. 😊

Einen guten Wochenstart wünsche ich, Melli 🌸