Via Jacobi Tag 1- Rorschach/ Jakobsbrunnen- Nieschberg

Via Jacobi Tag 1- Rorschach/ Jakobsbrunnen- Nieschberg

Um 6 Uhr klingelte der Wecker, trotzdem dauerte es lange um aufzustehen. Es ging nochmal unter die Dusche und ich merkte das ich nervös bin. Vorallem wo ich Übernachten werde und wie es sich ordnet, es ordnet sich immer wenn man unterwegs ist. Auch das ich heute nicht zu spät los komme und es noch bis zum 1. Zeltplatz schaffe. Joli hat mich zum Zug gefahren so das ich um 8 Uhr nach Rorschach fahren konnte. Dort habe ich erst noch mit dem Geri (meinem Opi, also er hat mich adoptiert 😊) gefrühstückt. Wie könnte man besser eine Wanderung starten als in bester Gesellschaft, einen Gipfel und Laugenbrötchen zum Frühstück.

Opi Geri

Nach 10 Uhr habe ich mich dann auf gemacht, runter zum Jakobsbrunnen und war dort um 10:31 Uhr.

Am Jakobsbrunnen

Um 10:36 Uhr sind wir 2 dann los. Und die Aufregung war verflogen. Am Brunnen habe ich noch 2 andere Wanderer entdeckt, habe sie aber den ganzen Tag nicht mehr gesehen. Kurz nach dem Start habe ich 3 Männer getroffen die eine Tagesetappe laufen. Haben uns etwas unterhalten und sind zusammen gewandert. Bin dann aber doch etwas schneller weiter.

Der Bodensee ist noch zu sehen
Über die Autobahn führte der Weg entlang.
Die 3 Wanderer

Meine neuen Wegweiser ist die Nr. 4 Via Jacobi, Muscheln auf kleinen Stickern, Wanderweg Schilder oder auch Wanderweg Sticker.

Kleines Geschäft am Wegesrand, ein Bauernhof auf den Weg nach St. Gallen.

Kühe von ihnen treffe ich täglich viele.

Hier bin ich schon einmal entlang, 2015.

Ca 13:30 habe ich St. Gallen erreicht und war doch sehr erstaunt schon dort gewesen zu sein. An der Katedrale und meinem 1. Stempeleintrag, habe ich mich erstmal hingesetzt und eine 30 min lange Pause eingelegt.

Ein Blick auf eine Kapelle in St. Gallen.

Immer der Muschel hinterher.
Die Kathedrale in St. Gallen.

Hier bin ich zur Schule gegangen und habe Spitalsekretärin gelernt. In der Benedict Schule.

St. Gallen streckte sich sehr und mir kam es ewig vor bis ich wieder aus der Stadt raus war, irgendwann dachte ich, dass muss doch langsam ein Ende haben und so war es auch irgendwann. Bin dann an den Gübsensee gekommen von hier, wusste ich, es ist nicht mehr weit bis Herisau.

Der Gübsensee.

Hier sieht man noch die AFG Arena und IKEA.

Die 1. Etappe war bald geschafft. In Herisau ging der Weg natürlich nicht direkt zum Bahnhof, nein man wird schön einmal drum rumgeführt. Dort in der Nähe wollte ich auf einem Campingplatz einziehen, nur der war weiter entfernt als gedacht und deswegen bin ich noch etwas weiter. Der nächste Anstieg ging los. Nach dem ich den ganzen Tag in der Sonne war, habe ich Kopfschmerzen bei den Anstiegen bekommen und Sonnenbrand trotz mehrmaligen eincremen. Also habe ich mich mehr und mehr nach einem Platz zum zelten umgeschaut. Habe einen Platz mit Tisch & Bank gefunden, sowie einen Mülleimer, natürlich nehme ich auch den Luxus mit. Ich war zufrieden um ca 18:20 Uhr mein 1. Platz gefunden zu haben und mein Zelt aufzubauen. Es gab leckeres Nudel Süppchen zum Abendbrot, ein paar Nüsse und 1 Mandarine die ich mir noch in St. Gallen geholt habe.

Ein Blick auf Herisau.

Meine Unterkunft für diese Nacht.

Eine Blase habe ich am linken grossen Zeh, die habe ich gleich aufgemacht. Denke die Blase habe ich als Souvnier von Washington mitgebracht.

Ich habe eine super Aussicht auf die Voralpen und werde jetzt gleich in mein Schlafsack krauchen. Denke die Augen fallen schnell zu heute Abend.

Wanderinformation: Distanz: ca 27km, Total: 27km, Anstieg: 960HM, Abstieg: 480HM, Wanderzeit: 7,5 Stunden

Grüsse Melli 🌸


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