Via Jacobi Tag 3 – Wattwil bis Pfäffikon

Via Jacobi Tag 3 – Wattwil bis Pfäffikon

Wer sass denn da um 06:30 am Frühstückstisch? …genau die Melli. War selbst etwas erstaunt aber es war toll schon so früh auf zu sein und den Tag zu starten. Und wer sass nicht da, genau das Paar. Es wurde sogar kommemtiert. Um 07:15 Uhr habe ich das Kloster verlassen. Bin aber erst noch zur Stadt mir etwas Geld holen und eine kleine Brause. Es stand ein grosser Anstieg an. In der Nacht hat es geregnet und gestürmt, ich habe davon nichts mitbekommen. Durch die Wiesen wurden gleich die Schuhe etwas nass. Der Anstieg hat sich gezogen. Eine Bank mit super schöner Aussicht war sehr verlockend und ich habe mich ein paar Minuten hingesetzte und etwas getrunken. Der Anstieg hat sich oft auf Asphalt fortgesetzt und das kam mir etwas zugute, es ging etwas besser und schneller hoch. Heute war der grösste Teil vom Wanderweg auf Asphalt. Morgens hatte ich sehr viel geschwitzt und als ich endlich oben war, war alles durchgeschwitzt. Dadurch habe ich noch lange gefroren. Erst zum Mittag hin wurde mir wieder wärmer und ich langsamer oder ich habe etwas gebummelt, was aber ganz und gar nicht schlimm ist. Endlich in Rapperswil angekommen, war ich am Bahnhof in einer Touristen Information, da gab es für heute noch den 2. Stempel (den 1. gab es in Walde). Die Frau an der Rezeption war sehr freundlich und hat mir gleich ein B&B empfohlen. Es war aber erst 14 Uhr und das war mir noch zu früh am Tag um aufzuhören. Sie kannte den Lützelhof als Übernachtungsstelle, hat dort angerufen und Bescheid gegeben das ich komme. Am Himmel ziehten sich wieder viele Wolken zusammen. Um ca 16 Uhr war ich dann am Lützelhof eingekehrt, nachdem ich noch im Coop eingekauft hatte. Schlafen im Stroh heisst es heute, in der Scheune sind aber auch Matratzen und ich habe mich hier einquartiert für die Nacht. Bis Freitag ist nur noch Regen gemeldet, ich hoffe trotzdem auf Sonne. Es ist sonst nämlich ganz schön frisch. Heute habe ich niemanden weiter getroffen, was ich am meisten gesagt habe war „Grüzi“. Mit den Klostermännern hatte ich mich minimal ausgetauscht zum Frühstück und sie haben mir alle einen guten Weg gewünscht. Sonst habe ich erst Abends mit der Frau vom Hof wieder gesprochen. Sie haben den Hof gepachtet und bewirten ihn schon 45ig Jahre lang. Ihre Kinder werden es wohl nicht weiter machen und dann wird es den Hof in ca 20ig Jahren evtl nicht mehr geben. Mmh ob ich in 20ig Jahren nochmal schaue ob es ihn noch gibt?

Wanderinformation: Distanz: 31km, Total 80km, Anstieg 760HM, Abstieg 960HM, Wanderzeit: 8 Stunden


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