Via Jacobi Tag 11 – Schwarzburg bis Fribourg

Um kurz nach halb acht ging es zum leckeren Frühstück, Sachen wurden vorher verstaut. Es gab selbstgemachte Erdbeer- Johannisbeer Marmelade, mmhhhh lecker. Musste nochmals nach meiner Telefonkarte fragen gehen, deshalb bin ich wieder erst nach den anderen los gekommen. Wollte es erledigt haben, bevor wir in die französisch sprachige Schweiz kommen. Endlich hat es geklappt ich bin angemeldet und kann selbst mal für eine Unterkunft anrufen. Bin dann kurz vor 10 Uhr gestartet. Es sind heute 20km geplant. In Fribourg ist nur das Angebot mit Unterkünften nicht so gross. Eine Jugendherberge hatten wir morgens angerufen nur die ist seid 3 Jahren schon geschlossen. Bin erstmal los, die anderen sind ca 1 Stunde vor mir los, also musste ich erstmal was gut machen. Wollte mit ihnen zusammen rein und eine Unterkunft finden. Es ging heute schön an Wiesen vorbei, zwischendurch hab ich mich auf eine Bank hingesetzt und es nur genossen. Das schöne Wetter, die Landschaft und einfach nur den Tag. In St. Antoni bin ich auf eine Pilgerin gestossen, sie sagte “Ich soll dir einen Lieben Gruss bestellen, die anderen haben eben Pause gemacht”. Und ihr wurde gesagt da kommt noch eine mit schnellen Füssen. Schön diese Kommunikation. Also wusste ich, sie sind nicht mehr weit voraus. Es hat trotzdem noch eine Weile gedauert bis ich sie eingeholt hatte. Zwischendurch dachte ich schon, ich bin mal wieder vorbei gerauscht. Mich hatte es gewundert, dass wir heute noch gar keine Stufen hoch mussten, aber im Wald ging dann der Treppenhindernislauf los. Die Stufen wurden nicht gezählt, nur soviel es waren immer wieder welcve da und es waren viele. Sind dann in die französisch sprachige Schweiz gekommen und da Grüssten uns die Schweizer nicht mehr. War etwas komisch. Kurz vor Fribourg wurde noch ein kurzes Päuschen gemacht. Danach sind wir an einer Fischzüchtung vorbei gekommen. Wir kamen etwas um die Kurve und sahen die Brücke mit der Kathedrale im Hintergrund. Angekommen in Fribourg waren viele kleine Gassen, die Strassenschilder sind oft auf französisch und deutsch. Sind zur Kathedrale St. Niklaus gelaufen, sie hat mich schwer beeindruckt. Der Weg auch, sicher über 200 Treppenstufen. Die Kathedrale wurde ab dem Jahre 1283 in mehreren Etappen bis 1490 an der Stelle eines romanischen Gotteshauses erbaut. Sie besitzt 13 Glocken.

Helmut und Manfred wollten auf den Turm, ich hatte mich noch nicht entschieden. Wir sind erstmal zum Kloster konnten unsere Rucksäcke dort stehen lassen und sind zurück zur Kathedrale. Mitlerweile hatte es sich zugezogen und dann bin ich auch unten geblieben und habe mit Babsi gewartet. Auf dem Weg zurück zum Kloster sind wir noch auf einen kleinen Abstecher in die Franziskus Kirche. Auch sehr schön.

Im Kloster beim Empfang haben wir Jana kennengelernt, sie ist aus Hamburg, Krankenschwester und läuft auch bis nach Genf. 4 Koreanerinnen kamen auch noch, sie hab ich schon einmal auf Schloss Ralligen getroffen. Hab sie gleich fragen müssen ob sie Günther vermissen.

Manfred hat heute Geburtstag, also wurde ein Kuchen geholt. Wir haben für ihn gesungen und er hat mega Freud gehabt und fühlte sich gut überrascht.

Der Treppenhindernislauf

Knutsch

Heute dann wieder zu 4.

Die Fischzucht

Die Kathedrale von weiten.

Rauf zur Kathedrale.

Die Kathedrale

Franzel und Melli

Franziskus Kirche

Unser Zimmer für heute und Jana.

Unsser Abendbrot und was die zierlichen Koreanerinnen Essen.

Liebe Grüsse eure Melli 🌸

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