Via Jacobi Tag 15 – Lausanne bis Rolle

Via Jacobi Tag 15 – Lausanne bis Rolle

Morgens ging es wieder früh aus den Bett. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das Ziel war ein grosses heute und Diane wollte auch den Tag nutzen und wandern gehen. Wir haben gefrühstückt, es gab auch leckeres Brot mit Schokolade schon drinnen. Die waren alle schnell verputzt. Gegen acht sind wir los. Diane hat uns zurück zur Cathedrale gefahren. Helmut kam heute zur Überraschung noch bis Morges mit. Der Weg war zwischendurch wieder nicht ganz einfach in Lausanne zu finden, wir wussten alle es muss runter zum Wasser gehen. Es dauerte etwas länger als geplant durch Lausanne runter zu kommen. Am Wasser wurde eine kurze WC Pause gemacht. Dann ist Helmut losgesprintet. Hab mich an ihn rangehangen und alle waren sehr dicht beieinander und sind mit hohen Tempo gelaufen. Kurz vor Morges wurde das Tempo etwas langsamer. Die Beine brauchten Energie, etwas zu essen musste her. Ein Supermarkt kam uns gerade recht. Es wurde eingekauft und am See eine Mittagspause gemacht. Helmut hat sich danach verabschiedet und ist mit dem Zug nach Genf, um dann von dort aus nach Hause zu fahren. Wir sind weiter. Wir dachten alle, dass ich mich absetzen werde und wir haben uns flüchtig verabschiedet. Mit dem Wissen wir sehen uns wieder. Ich musste nochmals kurz zum WC und die anderen 3 waren wieder an mir dran. Was dann passiert ist, war kaum zu glauben. Babsi hat sich an mich rangeheftet und ist mein Tempo mit gelaufen. Das war genial. Sie sagte selbst, sie weiss nicht wie, aber nur der Melli hinter her. Manfred war auch total überrascht und war Stolz auf die Leistung. Nach einer Weile wurde an einem Brunnen nochmals kurz pausiert. Und es ging im hohen Tempo weiter, sicher 5 km in der Stunde. Kurz vor Rolle sind wir einen kleinen Berg hoch. Sind aber wieder runter und haben nur etwas den Weg abgeschnitten. Anstelle von oben nach Rolle reinzulaufen sind wir neben der Strasse her. Babsi sagte dann jetzt geht es nicht mehr so schnell. Ist doch kein Problem, wir sind kurz vor dem Ziel. Am Ortseingang mussten wir erstmal ein Bild von uns machen. Wir waren alle Stolz 40km geschafft zu haben. Es waren zwar nicht die grössten Anstiege heute aber es ist weit. Zum Glück war auch viel mehr Waldboden dabei als wir dachten. Babsi ist 61ig Jahre jung und Manfred 63ig Jahre jung. Also grossen Respekt. Wir haben uns noch zum Abschied gedrückt und gratuliert. Ich hatte Vormittags beschlossen zurück zu Diane zu fahren, weil es schwer war mit der Unterkunft und es extrem teuer war. Bin zum Zug und wollte gleich den nächsten erreichen. Da ich etwas Zeit verplempert hatte bin ich dann noch mit dem Rucksack auf dem Rücken etwas zum Zug gerannt. Dachte es kommt ein Bus und stand an der Haltestelle, nur da halten die Busse nur Nachts, war also die falsche Haltestation. Mit Zug ging es dann schneller, ich brauchte nicht umsteigen und war sogar vor Diane zurück bei ihr und konnte schon duschen. (Ich habe ihren Wohnungsschlüssel bekommen.) Im Zug musste ich essen, ich war total ausgehungert. Diane und ihr Freund Pierre waren auch ko von ihrer Tour. Wir haben noch etwas erzählt. Pierre hat mir auf französisch und einigen Wörtern in englisch eine App, ViewRanger, erklärt. Das ging super. Plötzlich kam dann das Unwetter und es hat geblitzt um uns herum. Diane ist über Nacht bei ihrem Freund geblieben und hat mir ihr ganzes Bett gegeben. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Hatte schon angefangen meine Nacht Unterkunft aufzubauen, Matratze und Schlafsack halt. Aber so war es ein Traum. Sie ist mega lieb.

Also werd ich jetzt dieses Bett besuchen gehen. Es war ein langer toller, aber auch anstrengender Tag.

Grüsse Melli 🌸

Noch einmal die Cathedrale am morgen.
Im Rosengarten mit Fontaine.
Helmut und Melli.
Ģanz viele Schwäne sind hier unterwegs.

Versteckte Wegweiser.
In einer kleinen alten Kapelle.
Mega süss, wie ein kleiner Hafen.
Mittagspause am Wasser.
Die Enten wollten gerne etwas vom Mittag abhaben. Aber sie waren zu spät.
Hier war kein Halt. Wir mussten da durch.

Weintrauben- Felder

Endlich am Ziel, nach 40km. Alle waren Stolz, aber auch ko.

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