E5- Tag 15 Zwieselstein – St. Leonhard im Passeier

E5- Tag 15 Zwieselstein – St. Leonhard im Passeier

Irgenwie wurde morgens doch etwas länger geschlafen. Da andere spät ins .Zimmer kamen u dann die Nacht zu kurz war. So ist es manchmal im Matratzenlager, andere haben noch mehr Energie. Abe ds hat es ganz schön geregnet, war froh dass es nicht auf einen Campingplatz ging.

Meine Wäsche, die Unterwäsche, war noch nass von der Handwäsche. Super Gefühl dort reinzukrauchen, aber es wird eh gleich nass vom Schweiss, also was soll’s.

Wir liefen los, oh mein Gott die ersten hunderte Meter hatten es steil in sich, danach wurde es etwas flacher und es ging im Wald entlang, aber trotzdem immer bergauf. Habe geräzelt welcher Berg es sein würde, wo ist die 5. Landesgrenze. Haben eine Kuh auf dem Weg getroffen, so süss, sie ist kurz hinterher gelaufen. War total entzückt von ihr. An der Strasse, haben wir Pause gemacht. Und der Klaus kam von hinten, er ist immer gut unterwegs wenn es bergauf geht. Die letzten Höhenmeter standen an. Jetzt war der Weg auch super zu erkennen.

Auf dem Weg haben wir noch Engel getroffen, die diesen Weg in stand halten und mit ihnen etwas erzählt. Haben uns bedankt, dass sie die Arbeit ausführen. Es ging noch ein Stück und dann war es soweit, die nächste Landesgrenze lag vor uns. Italien here I come. Die Grenze war toll, mit 2 grossen Stühlen und der Grenzstein in der Mitte.

Im Cafe haben wir noch etwas verweilt. Sind dann noch zu dem Timmelsjoch Schild und haben unseren Abstieg begonnen. Wie es zu erwarten war ging es anfangs wieder steil runter. Die Knie merken es immer wieder mal. Kamen an dem alten Zollhaus vorbei. Es war sehr zerfallen, reingehen würde ich nicht mehr, aber es stand noch. Dann kam ein wunderschöner Weg mit tollen Aussichten die man geniessen konnte.

Bernd und ich wollten heute noch weiter kommen als Moos sind dadurch etwas schneller gelaufen. In Moos war bei mir allerdings die Puste aus. Wir sind kurz in Spar haben etwas Essen geholt und in der Bushaltestelle im Schatten Pause gemacht und gegessen. Habe mir ein Brötchen gekauft. Es wurde frisch zu bereitet. Ohne Butter, also wollte Salami Käse drauf haben. Es war ewig viel Salami und 1 Scheibe Käse drauf. Dazu wurde alles einzeln abkassiert. Naja schmeckte nach zuviel Salami halt.

Gestärkt und auch neu motiviert ging es weiter. Auf zu den nächsten 300 Höhenmeter, erstmal mussten wir aus Moos raus finden. Musste an der Hauptstrasse entlang, durch einen kleinen Tunnel, wo aber kein Gehweg war, und dann die Treppen hinauf.

Wir haben so schnell an Höhe gewonnen. Über uns haben sich Wolken zusammen gezogen und es tröpfelte leicht. Eine alte Scheune kam und wir, eher Melli, haben beschlossen dort uns kurz unterzu stellen und zu schauen was passiert. Aus kurz wurde ca 1 Stunde, da es auf einmal richtig stark regnete. Als es aufhörte ging es weiter. Der nächste Zwischenort war noch höher gelegen. Nach dem Tag waren 300 Höhenmeter recht viel und kurz dachze man ob es mal ein Ende nimmt. Den Rest hoch ging es auf einer Strasse entlang und dann kam der Wegweiser wo es runter ging. An dem Wegweiser stand noch 1:10 Stunde drauf. Wir gingen weiter und trafen auf einen Einheimischen er meinte 1 +/- Stunde und grinste etwas. Okay wird 1 Stunde und + sein. Beim nächsten Schild stand auch plötzlich noch 1:20 Stunde dran. Aha gut wir laufen und laufen und es wird mehr an Zeit angegeben, dass kann noch eine Weile dauern bis wir im Tal ankommen. Zwischendurch hab ich schnell beim Zeltplatz angerufen und fragte ob sie noch Platz haben für uns und das hatten sie. Schon mal Gute Nachrichten. Nur ich konnte nicht sagen wann wir da wären. Das war auch kein Problem, sie sind noch eine Weile dort. Auf einmal ging es nochmals eine Seitenstrasse oder Traktorstrasse steil bergab, wirklich steil, sicher 45°, haben überlegt welches Auto hier rauf kommen könnte. Kamen dichter an St. Leonhard und was war das für einer schöner Blick auf diesen Ort.

Angwkommen in St Leonhard, haben wir Leute gefragt wo der Zeltplatz ist sie konnten uns helfen und wir waren froh endlich da zu sein. Es ist ein 4 Sterne Zeltplatz aber haben nur ca 16€ fürs campen gezahlt. Sehr freundliche Menschen. Hatten noch kurz gesessen, etwas getrunken und mussten dann die Treppen runter. Konnte mir das lachen nicht verkneifen, bei Bernd ging gar nichts mehr. Wir konnten zum Glück die Zelte ganz unten aufstellen, der Campingplatzt hat Etagen, so hatten wir es nicht weit zu der Dusche und WC und brauchten keine weiteren Treppenstufen mehr laufen.

Schnell wurde das Zelt aufgebaut, geduscht und es gab endlich was zu essen. Ich konnte auch nicht mehr, war fix u fertig und mir war schon leicht düselig. Ob lange oder kurze Tage, sie sind gleich anstrengend.

Die 6 Köpfige Familie

Kleine Kuh.

Engel auf dem Weg

Nochmal die Engel.
5. Lamdesgrenze erreicht.
Der kleine Mann, der Franzel, auch.

Das alte Zollhaus.

Durch den Tunnel mussten wir in Moos.

Nach dem Tunnel, kommt gleich die Treppe.
Es regnet etwas…
…aber wir werden nicht nass.

Über St. Leonhard im Passeier. Hier hatte die deutsche Fussballnationalmannschaft trainiert und sind danach Weltmeister geworden.

Unser Platz für die Nacht.

Liebe Grüsse Melli 🌸

Wanderinformation:

Distanz: 34,2 km, Total Distanz: 336,1 km, Höhenmeter: 2982 m, Total Höhenmeter: 19281 m, Abstieg: 3739 m, Total Abstieg: 18940 m, Wanderdauer: 11,5 Stunden (mit Pause)


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: