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Ausflug nach Appenzell, Ebenalp- Wasserauen

Ausflug nach Appenzell, Ebenalp- Wasserauen

Die letzten 2 Wochen sind super schnell vergangen. Habe andere Sachen gemacht wie Fahrrad fahren. Das 1.mal selbst Sirup und Gelee gekocht. Bin im Tessin gewesen und habe dort 1 Tag verbracht. Und die Tage in der Schweiz einfach nur genossen. Joli wollte mit mir auch wandern gehen und heute war der perfekte Tag dafür. Wir sind mit dem Auto bis nach Wasserauen gefahren. Haben uns den Luxus natürlich gegönnt und sind mit der Seilbahn, fast 800 Höhenmeter, hoch zur Ebenalp gefahren. An der Ebenalp angekommen sind wir rechts weg zum Berggasthaus Äscher gelaufen. Das Gasthaus ist direkt am Felsen. Selbst beim WC ist der Fels zu sehen. Das hat was das Haus. Weiter ging es und wir mussten auch durch eine Berghöhle durch laufen. Früher waren hier Höhlenbären zu finden. An einem Wildkirchli sind wir vorbei gekommen. Sie war sehr süss. Sie haben auch regelmessig eine Messe über den Sommer. Weiter sind wir abwärts gelaufen und kamen zur Kreuzung die uns zum Seealpsee führte. Schon auf dem Weg dorthin, der Blick zu den Bergen, Kühe auf dem Weg, es war wunderschön. An der Seealpsee haben wir zu Mittag gegessen und haben etwas entspannt. Im Hintergrund war der See und Ausblick auf den Säntis. Danach ging es weiter Abwärts zurück zu den Wasserauen, wo wir gestartet sind.

Unten in Wasserauen. Kurz vor der Seilbahn.

Unsere Gondel.
Selfie Time. Da wollte jemand unbedingt mit aufs Bild.

Ausblick aus der Gondel.

Ausblick von der Ebenalp.
Wir sind auch oben mit dabei und los geht es runter.

Rein geht es in die Berghöhle.

Das Wildkirchli

Das Gasthaus Äscher.
Auf dem WC, der Fels ist zu sehen.

Ein Schmetterling kreuzte unseren Weg.
Schöne Farben.

Kurz vor dem Seealpsee.
Melli und die Kühe. Langsam werden wir uns vertraut.

Der Säntis ist hier leider nicht zu sehen. Trotzdem ist es unglaublich schön.

Mein Mittag, Eierspätzle mit Poulet.
Jolis Mittag, Eierspätzle überbacken mit Käse und Apfelmus dazu. Der Salat passte nicht ganz aufs Bild.

Wir nennen diesen Zickenbock einfach mal Pädy.

Es war ein toller Tag und ein wundervoller Ausflug.

Wanderinformation: Distanz 5,4km, Anstieg: 746 HM (mit Gondel), Abstieg 746 HM, Wanderzeit: 2,5 Stunden

Liebe Grüsse Melli 🌸

Via Jacobi Tag 17 – Nyon bis Genf

Via Jacobi Tag 17 – Nyon bis Genf

Morgens ging es um sieben aus dem Bett, sogar ohne Wecker. Die Nacht war aber nicht so gut, es schallt sehr vom Flur aus. Dafür, dass ich den gestrigen Nachmittag hätte schlafen können konnte ich Abends einfach nicht gut einschlafen. Habe morgens schnell gepackt und mich umgezogen, in meine gut riechende Kleidung. Socken und Unterhose waren „Gott sei dank“ noch etwas feucht. War erstmal unangenehm aber es gibt schlimmeres. Frühstück musste ich im Hostel überspringen. Kein Problem, dadurch das ich gestern keine Pause gemacht hatte, hatte ich noch Brötchen, Käse und Wiener dabei. Wollte zum Zug laufen. Klar halte ich dort kurz im Lidl an für meine Coki und wen treffe ich, die Koreannerinnen. Wie haben sie es so schnell geschafft, mmh. Gemogelt. Im Zug hab ich noch mein Frühstück gegessen und der Tag konnte starten. Am Bahnhof in Nyon haben mich gleich die anderen gesehen. Haben wir uns gefreut. Kurz vor halb neun startete der Tag und nach 10 Minuten gab es die 1. Pause- Regensachen anziehen. Nach dem kurzen Regen wurde es recht warm und irgendwann konnten wir wieder alles ausziehen. Es wurde aber wieder frisch und hinter uns waren dicke, dunkle Wolken zu sehen. Zum Glück sind die Wolken in die andere Richtung geweht worden. Mit Regen wie gestern wären es auch heute lange 27km gewesen. Das Wetter hielt sich trocken, wir kamen langsamer voran als die anderen Tage. Janas Zeh/ Fuss hat ihr zu schaffen gemacht. Es lag ein Supermarkt auf dem Weg und es wurde dort eine Mittagspause gemacht. Die Flugzeuge die Genf anfliegen sind immer wieder über unseren Köpfen geflogen. Die Sicht über den Genfersee war sehr schön. Allerdings hatten wir nicht soviel Aussicht wie gedacht, es steht dort eine Villa nach der anderen und alles ist Privat Grundstück. Wir sind neben der Strasse entlang und sind nicht ganz auf dem Weg geblieben, wir wollten die Aussicht geniessen, die dann keine war. Wir wussten noch ca 3km bis Genf und die haben kein Ende genommen. Aber dann war das Schild da und um 14:36 Uhr war Genf erreicht. Erstmal wurden viele Bilder gemacht und wir haben uns gratuliert. Weiter ging es, ich wollte den Via Jacobi Schweiz an der Cathedrale anbschliessen, Manfred und Babsi ebenfalls. Jetzt ging es am Ufer entlang, die Fountaine die wir den ganzen Tag immer mal wieder gesehen haben war jetzt gross vor uns. Sie geht wohl 100m in die Luft. Die Cathedrale wurde zwischen den Dächern entdeckt. Jana ist schon zum Hostel gegangen. Wir anderen 3 weiter zur Cathedrale. Dort waren wir ca um 16 Uhr. Sind einmal herum gelaufen und haben sie von innen angeschaut. Haben uns davor hingesetzt und etwas verweilt. 450km schweizer Jakobsweg gehen zu Ende. Viele Umwege, schöne Stunden und unzählige Erinnerungen nehme ich mit. Freundschaften wurden geschlossen.

Auf dem Weg zum Hostel hab ich noch kurz einen Zwischenstopp eingelegt und mir Alltagskleidung gekauft, brauchte keine 10min dafür. Und im Supermarkt gab es noch ein Shampoo und Creme. Das war ein Genuss heute zu duschen und sich einzucremen und danach die neue Kleidung überzuziehen. Wir hatten uns geeinigt Abends zum Italiener zu gehen und haben dort Pizza gegessen. Der Tag war sehr schön und wir haben ihn entspannt ausklingen lassen.

Hiermit möchte ich mich auch noch bedanken, fürs mitlesen und die Nachrichten die ich erhlten habe.

Liebe Grüsse Melli 🌸

Guten morgen übern Genfersee.

Mittagspause
Eins der unzähligen Flugzeuge was über unseren Köpfen flog.

Die Fountaine
Franzel und Melli am Ortseingangsschild.
Wir 4 😊

Eine Schwanenmama mit ihren 5 Jungen. 💜
Mega glücklich. 😊

Die letzten Treppenstufen.

Die Cathedrale St. Pierre.

Die Pizza haben wir uns verdient.

Via Jacobi Tag 16 – Rolle bis Nyon

Via Jacobi Tag 16 – Rolle bis Nyon

Früh hatte ich mich mit Diane verabredet. Sie wollte mich zum Zug fahren. Als ich auf der Autobahn war, habe ich verstanden, dass sie mich sogar nach Rolle fährt. Es hat schon sehr dolle geregnet. Am Bahnhof hab ich all meine Regenkleidung angezogen und auch die Tüten über die Socken. Es war grau draussen. Nach einer Weile ging es auch im Regen zu laufen. Es hörte auch zum Glück nach ca 2 Stunden auf. Nur mir wurde kalt und meine Füsse waren nass und kalt. Bin erstmal nach Nyon. Vorher musste ich durch eine Wiese und die Schuhe waren richtig durchgeweicht. Die einzelnen Spritzer konnte ich schön beobachten. Aber ich habe 1 Junges Reh und 1 jungen Hirsch gesehen. In Nyon hab ich mich dann in den Zug gesetzt und bin nach Genf gefahren. Unterkunft hatte ich mir kurz vorher organisiert. Die anderen blieben in Nyon, aber ich wusste nicht wo genau und warten wollte ich nicht. Ich wollte raus aus den nassen Sachen und ins warme. Angekommen im Hostel, wurde erstmal Spagetthi Carbonara gegessen. Danach hab ich mich lange ins Bett gelegt und es gab eine heisse Dusche. Hoffe, dass es morgen wieder besseres Wetter wird und ich den Rest noch in einem Stück laufen werde. Was für heute geplant war. Manchmal kommt es anders als man denkt.

Liebe Grüsse Melli 🌸

Und einen besonderen Gruss an allen Super Heldinnen. 🍀 Meiner Superheldin ganz besonders, mein Muttchen. 💜

Alles grau und traurig heute.
Melli hat Spass.

Die Wolken waren faszienierend.
2 Rehe springen durch das Gras.

Immer der 4 entlang. Da lang 👉

Ein Museum in Nyon
Via Jacobi Tag 15 – Lausanne bis Rolle

Via Jacobi Tag 15 – Lausanne bis Rolle

Morgens ging es wieder früh aus den Bett. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das Ziel war ein grosses heute und Diane wollte auch den Tag nutzen und wandern gehen. Wir haben gefrühstückt, es gab auch leckeres Brot mit Schokolade schon drinnen. Die waren alle schnell verputzt. Gegen acht sind wir los. Diane hat uns zurück zur Cathedrale gefahren. Helmut kam heute zur Überraschung noch bis Morges mit. Der Weg war zwischendurch wieder nicht ganz einfach in Lausanne zu finden, wir wussten alle es muss runter zum Wasser gehen. Es dauerte etwas länger als geplant durch Lausanne runter zu kommen. Am Wasser wurde eine kurze WC Pause gemacht. Dann ist Helmut losgesprintet. Hab mich an ihn rangehangen und alle waren sehr dicht beieinander und sind mit hohen Tempo gelaufen. Kurz vor Morges wurde das Tempo etwas langsamer. Die Beine brauchten Energie, etwas zu essen musste her. Ein Supermarkt kam uns gerade recht. Es wurde eingekauft und am See eine Mittagspause gemacht. Helmut hat sich danach verabschiedet und ist mit dem Zug nach Genf, um dann von dort aus nach Hause zu fahren. Wir sind weiter. Wir dachten alle, dass ich mich absetzen werde und wir haben uns flüchtig verabschiedet. Mit dem Wissen wir sehen uns wieder. Ich musste nochmals kurz zum WC und die anderen 3 waren wieder an mir dran. Was dann passiert ist, war kaum zu glauben. Babsi hat sich an mich rangeheftet und ist mein Tempo mit gelaufen. Das war genial. Sie sagte selbst, sie weiss nicht wie, aber nur der Melli hinter her. Manfred war auch total überrascht und war Stolz auf die Leistung. Nach einer Weile wurde an einem Brunnen nochmals kurz pausiert. Und es ging im hohen Tempo weiter, sicher 5 km in der Stunde. Kurz vor Rolle sind wir einen kleinen Berg hoch. Sind aber wieder runter und haben nur etwas den Weg abgeschnitten. Anstelle von oben nach Rolle reinzulaufen sind wir neben der Strasse her. Babsi sagte dann jetzt geht es nicht mehr so schnell. Ist doch kein Problem, wir sind kurz vor dem Ziel. Am Ortseingang mussten wir erstmal ein Bild von uns machen. Wir waren alle Stolz 40km geschafft zu haben. Es waren zwar nicht die grössten Anstiege heute aber es ist weit. Zum Glück war auch viel mehr Waldboden dabei als wir dachten. Babsi ist 61ig Jahre jung und Manfred 63ig Jahre jung. Also grossen Respekt. Wir haben uns noch zum Abschied gedrückt und gratuliert. Ich hatte Vormittags beschlossen zurück zu Diane zu fahren, weil es schwer war mit der Unterkunft und es extrem teuer war. Bin zum Zug und wollte gleich den nächsten erreichen. Da ich etwas Zeit verplempert hatte bin ich dann noch mit dem Rucksack auf dem Rücken etwas zum Zug gerannt. Dachte es kommt ein Bus und stand an der Haltestelle, nur da halten die Busse nur Nachts, war also die falsche Haltestation. Mit Zug ging es dann schneller, ich brauchte nicht umsteigen und war sogar vor Diane zurück bei ihr und konnte schon duschen. (Ich habe ihren Wohnungsschlüssel bekommen.) Im Zug musste ich essen, ich war total ausgehungert. Diane und ihr Freund Pierre waren auch ko von ihrer Tour. Wir haben noch etwas erzählt. Pierre hat mir auf französisch und einigen Wörtern in englisch eine App, ViewRanger, erklärt. Das ging super. Plötzlich kam dann das Unwetter und es hat geblitzt um uns herum. Diane ist über Nacht bei ihrem Freund geblieben und hat mir ihr ganzes Bett gegeben. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Hatte schon angefangen meine Nacht Unterkunft aufzubauen, Matratze und Schlafsack halt. Aber so war es ein Traum. Sie ist mega lieb.

Also werd ich jetzt dieses Bett besuchen gehen. Es war ein langer toller, aber auch anstrengender Tag.

Grüsse Melli 🌸

Noch einmal die Cathedrale am morgen.
Im Rosengarten mit Fontaine.
Helmut und Melli.
Ģanz viele Schwäne sind hier unterwegs.

Versteckte Wegweiser.
In einer kleinen alten Kapelle.
Mega süss, wie ein kleiner Hafen.
Mittagspause am Wasser.
Die Enten wollten gerne etwas vom Mittag abhaben. Aber sie waren zu spät.
Hier war kein Halt. Wir mussten da durch.

Weintrauben- Felder

Endlich am Ziel, nach 40km. Alle waren Stolz, aber auch ko.
Via Jacobi Tag 14 – Vucherens bis Lausanne

Via Jacobi Tag 14 – Vucherens bis Lausanne

Unsere Wirtin hat uns ein tolles Frühstück gezaubert. Selbstgemachten Hefezopf, Marmelade und Joghurt. War super alles. Kurz vor 9 Uhr brachen wir alle gemainsam auf. 20km waren angedacht bis Lausanne. Morgens habe ich noch Diane Bescheid gegeben, dass ich heute in Lausanne ankomme. Sie hat gleich angeboten, dass ich bei ihr bleiben kann. Hab ihr gesagt, dass wir 5 sind und ich gern nächste Woche zurück komme und mit ihr Zeit verbringen würde. Da sollten wir doch alle 5 vorbei kommen. Okay, nach Absprache mit den anderen machen wir das. Heute ist auch Helmuts letzter Tag, schade. Er muss wieder nach Hause, Urlaub ist vorbei. Hab deswegen mehr Bilder von der Gruppe gemacht. Die Wolken bruchen auf und der schöne blaue Himmel kam hervor. Es ging der Strasse entlang und durch Wälder. Es war heute wieder sehr Abwechslungsreich. In eine Stadt kamen wir, wo der Weg sehr verwirrend war. Selbst am Papierkorb haben sie dann die Schilder gemacht. Kurz vor Lausanne haben wir uns alle verlaufen. Manfred voran, alle anderen hinterher. Auf einmal war kein Zeichen mehr zu sehen. Wir also zurück in den Wald und sind die andere Richtung entlang gelaufen. Die Zeichen waren wieder da. Was nicht schön ist, dass genau an der Kreuzung kein Zeichen war. Aber die anderen haben einen Wanderführer da stand etwas drinnen, das es unter der Autobahnbrücke durch geht und an der Seite eine Treppe hoch mussten. Haben das alles erledigt und sind weiter, haben dann gemerkt wir standen, ein paar Minuten vorher auf der anderen Seite und hätten dort nur links laufen müssen. Aber so was weiss man nicht wenn man fremd ist. Sind wieder in ein Waldstück abgebogen. Jetzt waren wir über Lausanne. Wir konnten uns die Stadt von oben anschauen und einen tollen Ausblick geniessen. Hab Diane Bescheid gegeben wo wir sind und das es nicht mehr weit ist. Wir sind weiter runter und sind noch zur Cathedrale gegangen. Diane hat uns mit ihrem Auto abgeholt. Die Freude war gross sie wieder zusehen. Bei ihr angekommen wurde geduscht, gegessen und die Betten für die Nacht bereit gemacht. Geschlafen wird auf Luftmatratzen. Melli durfte im Bett schlafen. Eine 5. Matratze in dem Zimmer wäre zuviel gewesen und wir hätten alle miteinander kuscheln müssen. Sind dann noch runter zum See gefahren. Ist das schön dort. Diane und ich haben unsere Zelte verglichen und spekuliert, wie man und wo man Gewicht sparen könnte. Der Sonnenuntergang war super schön und hat uns noch einen Regenbogen geschenkt.

Was für ein schöner Tag. Und toll das man Menschen kennt die für einen da sind. 💜

Lieber Gruss Melli 🌸

Selfie Time
Der Helmut und Melli.

Wunderschön

Sehr dicht an einer Hauptstrasse entlang.
Noch einmal Kühe streicheln.
Hier entsteht ein kleines Dorf und nimmt die ganze Aussicht.

Am Papierkorb ist der Wegweiser.

Ein altes Fahrrad mit Moos bedeckt.

Cathédrale de Lausanne

PCT Freunde bleiben und helfen gegenseitig. 💜

Gruppenbild

Via Jacobi Tag 13 – Prayerne bis Vucherens

Via Jacobi Tag 13 – Prayerne bis Vucherens

Um 7 Uhr läutete mein Wecker, klar wäre ich gerne noch im Bett geblieben. Der Schlaf tat sehr gut. Ich glaube Patrick war überrascht, dass ich so früh aufstehen wollte, er kam auch raus und hat Frühstück gemacht. Ganz pünktlich um 8 Uhr bin ich nicht los. Wir haben noch die Esel gefüttert. Er hat mich mit seinem Hund noch etwas begleitet und sagte auf französisch, bis Moudon werde ich den Fluss sehen. Wir können ja Zeichensprache auch anwenden. Bin dann los und schön an diesem Fluss, La Broye, entlang. Es war kein Anstieg mehr und nach einer Weile, ca 3 Stunden und 15 km später fand ich es doch etwas langweilig immer das gleiche zu sehen. Aber gut nicht mehr weit bis Moudon. Ich hoffte die anderen sind etwas später los so das ich sie auf dem Weg noch treffe, aber es war leider nicht so. Angekommen in Moudon hab ich mich beim Bahnhof heute auf die Bank gesetzt und alles abtelefoniert für die Unterkunft. Nachdem ich etwas gefunden hatte was weiter entfernt war als gedacht, wollte ich eher schnell weiter um nicht zu spät anzukommen. In der Stadt waren wieder die Zeichen wie auf der blauen Fliese zu sehen. Gelernt hatte ich es ja nun wirklich sehr dicht ran zu laufen und zu schauen wo sie lang führen. Also wurde mein Tempo sehr langsam. An der Kirche bin ich vorbei und immer schön auf die Schilder achten. Plötzlich hörte ich meinen Namen: „Melli“ hinter mir. Da stand der Manfred hinter mir. Ich habe sie doch wieder gefunden. Ich bin mit rein ins Restaurant Feldschlösschen und da sassen alle. Es wurde gar nicht gelacht wegen meinem kleinem Ausrutscher, sie haben sich Sorgen gemacht. Haben überlegt ob es mir gut ergangen ist und mir auch für heute schon eine Übernachtung bestellt. Habe also gleich meine wieder abbestellt. Wir sind zusammen raus, ich natürlich noch zur Tankstelle. Auf dem Weg habe ich noch 3 weitere Pilger getroffen, sie nutzen das lange Wochenende um auch den Jakobsweg zu laufen. Nach einer Weile hatte ich guten Sichtkontakt mit den anderen und bin weiter hinterher nur ich kam nicht mehr dichter ran. Hab sie noch in den Wald gehen sehen, aber da war es dann nicht mehr möglich sie zu sehen. Es kam eine kleine Abzweigung, ich hab mich diesmal für links entschieden. Aber das Schild war wohl schwer zu sehen von wo wir kamen und ich bin gleich ins Dorf gekommen. Gut, Adresse hatte ich mir leider nicht aufgeschrieben oder abfotografiert. Also sass ich da. Habe wieder über Christiane versucht die Adresse zu erfahren, ob sie den Helmut anschreiben könnte. Bekam dann aber schon eine Mail von Jana mit der Wegbeschreibung. Das ich an der Kapelle vorbei müsse, die Kapelle war nur nicht zu sehen für mich, weil ich weiter unten war. Als irgendwann mal Menschen vorbei kamen hab ich sie angesprochen und gefragt wo die Kapelle sei. Weier oben und dann nach links, dort soll sie sein. Das Dorf ging auch nach unten und ich wusste nun nicht genau, hoch oder runter. Da ich sie oben nochmals gesehen hatte, hätte ich es mir denken können, aber sie hätten auch irgendwo runter kommen können und ich hätte sie auch verpasst. Man weiss es immer erst hinterher. War etwas verkorkst die Situation. Kapelle gefunden, ging es nach der Wegbeschreibung von Jana zum richtigen Haus. Erstmal wurde geduscht und auch schon gleich gegessen. Wir haben beschlossen ab jetzt wird auf einander gewartet. Am Abend haben wir noch gesessen und geschaut wie Helmut am Sonntag nach Genf nach Hause kommt. Das dauerte etwas länger als geplant. Für den nächsten Tag wurde eine Unterkunft gesucht, was auch grad nicht so einfach ist. Es ist wie gesagt langes Wochenende und die Preiswerten Sachen sind fast alle schon vergeben und wir sind eine Gruppe mit 5 Pilgern zur Zeit.

Die Esel, der gefleckte ist bis nach Santiago gelaufen.

Patrick und sein süsser Hund.
Mein Zimmer

Der Fluss- La Broye
Wenn es etwas regnet und man keine Wasserfestenschuhe hat, gibt es zum Glück überall diese Hundebeutel.
Es regnet heute wieder und es hat sich abgekühlt.

Die Unterkunft für heute Nacht.
Unsere Wirtin
Das Nachtzimmer, wieder mit Bettdecke. Das ist ein Genuss.
Ein schönes Zimmer, mit tollen Farben. Ich teile mir das Zimmer mit Helmut.

Liebe Grüsse Melli 🌸

Via Jacobi Tag 12 – Fribourg bis Romont was dann Prayerne wurde

Via Jacobi Tag 12 – Fribourg bis Romont was dann Prayerne wurde

Erstmal musste ich durch Fribourg kommen. Nach einem guten Frühstück mit den anderen. Unser Tagesziel ist in Romont, ca 28km entfernt. Ich laufe immer etwas später los und muss sie von hinten einfangen. So kann ich etwas mein Tempo laufen und schön ruhig den Rest des Tages mit den anderen. In Fribourg sind die Schilder gross und sehr deutlich. Hinterm Bahnhof hab ich eins auf der anderen Strassenseite gesehen und bin dort entlang. Nach ca 1,5km bin ich wieder umgedreht, weil kein anderes mehr kam. Bin wieder zu dem letzten gesichteten Schild. Hab mich direkt davor hingestellt und konnte jetzt sehen, dass es in die andere Richtung zeigte. Wie soll ich sagen, es war wie 3D und das seh ich von weiten nicht. Also gut weiter ging es. Endlich raus aus der Stadt, war eine Bank am Parkeingang und ich habe kurz verweilt. Heute sind die Beine einfach schlapp. Lief weiter in einem ruhigen Tempo, immer schön der 4 nach. Viel im Wald war ich, was gut ist wegen meinem Sonnenbrand. Ich fand es komisch, dass ich keinen Ort auf meinem Höhenprofil habe, wo ich durchgelaufen bin. Wusste nicht wie weit und wo ich bin. Hab dann mal dran gedacht schnell zu schauen, aber es gibt keine Halfmile App, wie beim PCT. Also immer weiter dachte ich, irgendwann kommt etwas. Das nächste Schild, Fribourg liegt 04:20 Stunden hinter mir nach Wanderangabe, habe es unterboten. Also ist mein Schritt nicht so langsam. Aber die anderen habe ich immer noch nicht eingeholt. Und Romont müsste dann in 02:40 Stunden kommen. Nur es war immer noch nicht aufgeführt. Die nächste Bank lud zur Mittagspause ein. Natürlich wird gegooglet und bis Romont sind es immer noch fast 4 Stunden. Jana sagte gestern, laut Wanderschild 7 Stunden. War total verwundert, es müsste ja langsam mal auf den Schildern beschrieben sein. Die nächste Stadt kam ich in die Tankstelle und fragte wo ich denn sei… Payerne. Aha, steht bei mir immer noch nicht auf dem Höhenprofil. Weiter durch die Stadt zur Touristinformation. Eine konnte deutsch, sie hat mir dann auf der Karte gezeigt wo ich bin und wo ich eigentlich hinwollte. Gut dann bin ich heute alleine. Sie hat mit geholfen eine Übernachtung zu finden. Wollte noch weiter, zum nächsten Ort ca 2 Stunden entfernt. Eine Unterkunft ist ausgebucht und die andere abgebrannt und steht jetzt unter Wasser. Sie nehmen grad niemanden auf. Gut, da muss ich auch nicht unbedingt hin. Campingplatz wäre was, aber Regen ist gemeldet, evtl Gewitter. Letztendlich bin ich bei jemanden privat gelandet, Patrick. Hier kann man geben soviel man möchte, wie bei den Trailangeln beim PCT. Er ist mit seinem Esel nach Santiago gelaufen und macht das jetzt nebenbei. Tolles Haus und schönes Grundstück. Meine Bettwäsche kam frisch aus dem Trockner und war noch warm. Unterhalten wird sich mit einzelnen Wörtern in deutsch und englisch. Ansonsten gibt es den google Translater für französisch. Ich bin seine 2. Pilgerin dieses Jahr. Hier kommen nicht soviele vorbei, die anderen laufen meistens über Romont. Wir waren noch schnell einkaufen. Haben dann gegrillt, Würstchen und etwas Gemüse. Habe Christiane gefragt ob sie dem Helmut Bescheid geben könnte. (Sie kennen sich privat) Nummern haben wir alle anderen nicht ausgetauscht. Mal sehen ob ich sie morgen wieder sehe. Die Wege treffen sich wieder.

Auch wenn ich im gleichen Land bin, aber es hat sich nicht nur die Sprache geändert. Ich finde auch die Häuser und Menschen an sich sind anders.

Auch hier wird geschwitzt und geschuftet.
Andere Schilder

Er geht sicher nach Santiago.

Meine heutige Unterkunft.
Pfeil unten nach oben ist Fribourg. Pfeil oben nach unten ist Prayerne, wo ich bin. Kreis wo ich hin wollte.

Es ist zwar noch früh am Abend, aber ich verabschiede mich ins Bett. Die Beine merken die täglichen Kilometer langsam und der Nachtschlaf war nicht so lang. Bin gestern Abend noch in ein anderes Bett und dann hab ich gleich noch das ganze Bett verschoben. An den Doppelstockbetten war keine Sicherung und ich wollte wenigstens eine Wand an meiner Seite wissen bevor es plumps macht und die Melli rausfällt. Spät, nach halb zwölf, bin ich erst eingeschlafen

Mal schauen was der morgige Tag so bringt. Viel gelächter wenn ich hoffentlich die anderen wieder finde.

Lieben Gruss Melli 🌸

Via Jacobi Tag 11 – Schwarzburg bis Fribourg

Via Jacobi Tag 11 – Schwarzburg bis Fribourg

Um kurz nach halb acht ging es zum leckeren Frühstück, Sachen wurden vorher verstaut. Es gab selbstgemachte Erdbeer- Johannisbeer Marmelade, mmhhhh lecker. Musste nochmals nach meiner Telefonkarte fragen gehen, deshalb bin ich wieder erst nach den anderen los gekommen. Wollte es erledigt haben, bevor wir in die französisch sprachige Schweiz kommen. Endlich hat es geklappt ich bin angemeldet und kann selbst mal für eine Unterkunft anrufen. Bin dann kurz vor 10 Uhr gestartet. Es sind heute 20km geplant. In Fribourg ist nur das Angebot mit Unterkünften nicht so gross. Eine Jugendherberge hatten wir morgens angerufen nur die ist seid 3 Jahren schon geschlossen. Bin erstmal los, die anderen sind ca 1 Stunde vor mir los, also musste ich erstmal was gut machen. Wollte mit ihnen zusammen rein und eine Unterkunft finden. Es ging heute schön an Wiesen vorbei, zwischendurch hab ich mich auf eine Bank hingesetzt und es nur genossen. Das schöne Wetter, die Landschaft und einfach nur den Tag. In St. Antoni bin ich auf eine Pilgerin gestossen, sie sagte „Ich soll dir einen Lieben Gruss bestellen, die anderen haben eben Pause gemacht“. Und ihr wurde gesagt da kommt noch eine mit schnellen Füssen. Schön diese Kommunikation. Also wusste ich, sie sind nicht mehr weit voraus. Es hat trotzdem noch eine Weile gedauert bis ich sie eingeholt hatte. Zwischendurch dachte ich schon, ich bin mal wieder vorbei gerauscht. Mich hatte es gewundert, dass wir heute noch gar keine Stufen hoch mussten, aber im Wald ging dann der Treppenhindernislauf los. Die Stufen wurden nicht gezählt, nur soviel es waren immer wieder welcve da und es waren viele. Sind dann in die französisch sprachige Schweiz gekommen und da Grüssten uns die Schweizer nicht mehr. War etwas komisch. Kurz vor Fribourg wurde noch ein kurzes Päuschen gemacht. Danach sind wir an einer Fischzüchtung vorbei gekommen. Wir kamen etwas um die Kurve und sahen die Brücke mit der Kathedrale im Hintergrund. Angekommen in Fribourg waren viele kleine Gassen, die Strassenschilder sind oft auf französisch und deutsch. Sind zur Kathedrale St. Niklaus gelaufen, sie hat mich schwer beeindruckt. Der Weg auch, sicher über 200 Treppenstufen. Die Kathedrale wurde ab dem Jahre 1283 in mehreren Etappen bis 1490 an der Stelle eines romanischen Gotteshauses erbaut. Sie besitzt 13 Glocken.

Helmut und Manfred wollten auf den Turm, ich hatte mich noch nicht entschieden. Wir sind erstmal zum Kloster konnten unsere Rucksäcke dort stehen lassen und sind zurück zur Kathedrale. Mitlerweile hatte es sich zugezogen und dann bin ich auch unten geblieben und habe mit Babsi gewartet. Auf dem Weg zurück zum Kloster sind wir noch auf einen kleinen Abstecher in die Franziskus Kirche. Auch sehr schön.

Im Kloster beim Empfang haben wir Jana kennengelernt, sie ist aus Hamburg, Krankenschwester und läuft auch bis nach Genf. 4 Koreanerinnen kamen auch noch, sie hab ich schon einmal auf Schloss Ralligen getroffen. Hab sie gleich fragen müssen ob sie Günther vermissen.

Manfred hat heute Geburtstag, also wurde ein Kuchen geholt. Wir haben für ihn gesungen und er hat mega Freud gehabt und fühlte sich gut überrascht.

Der Treppenhindernislauf

Knutsch

Heute dann wieder zu 4.

Die Fischzucht

Die Kathedrale von weiten.

Rauf zur Kathedrale.

Die Kathedrale

Franzel und Melli

Franziskus Kirche

Unser Zimmer für heute und Jana.

Unsser Abendbrot und was die zierlichen Koreanerinnen Essen.

Liebe Grüsse eure Melli 🌸

Via Jacobi Tag 10 – Blumensteig bis Schwarzburg

Via Jacobi Tag 10 – Blumensteig bis Schwarzburg

Um 07:09 Uhr wurde ich mit dem schönen Satz „Guten morgen liebe Mellimaus, komm heraus aus deinem Haus“ vom Helmut geweckt. Meine Nacht im Zelt war super nur das Zelt ist nass und der Schlafsack wieder sehr feucht. Ist ein grosser Nachteil, dann hält der Schlafsack mich nicht warm. Ansonsten hab ich super geschlafen im Zelt. Musste dann alles noch in der Sonne ausbreiten und das packen ging dadurch schleppend voran. Die anderen sind zum Frühstück gegangen, aber ich hatte mein Brot vom Vortag (Abendessen) noch und hab mir davon ein wenig gegönnt. Mich fertig gemacht und gewartet das die Sachen etwas trocknen. Bin dann kurz vor neun Uhr los. Heute war es wieder ein heisser Tag. Wasser muss man sich jetzt immer 2l mitnehmen. Soviele Wasserquellen/ Brunnen wie am Anfang sind nicht mehr, zum Teil steht auch dran kein Trinkwasser. Wenn es so warm ist und ich mehr trinken mitnehme überlege ich oft wie ich mein Grundgewicht noch reduzieren kann, wo man noch ein paar Gramm sparen könnte. Bin sonst super zufrieden, aber manchmal muss man noch mehr Wasser mitnehmen.

Es ging erstmal über Wiese und durch ein kleinen Waldabschnitt bis nach Wattenwil. Dort habe ich 2015 aufhören müssen und bin zurück nach Rorschach um arbeiten zu gehen. Durch Wattenwil durch und einen Anstieg hoch, alles Asphalt, war aber anstrengend heute in der Hitze. Und dann weiter nach Riggisberg, dort habe ich die anderen wieder getroffen am 1. Konsum der auf dem Weg lag und was haben sie getrunken? Genau- Cola Zero. Sie sind kurz nach 8 Uhr los und haben sich gewundert, dass ich sie schon wieder eingelaufen habe. Babsi ist mit dem Bus weiter, ihr Fuss war heute nicht gut. Wir 3 sind dann zusammen weiter, vor ein paar Tagen noch zu 6. In Riggisberg ging es auch heute wieder die Treppe hinauf, 143 Stufen (Helmut hat die gleiche Anzahl gezählt).

In Rüggisberg gab es eine Pause, auf dem Kirchgelände. Es war schön, schattig und mein Schlafsack wurde in die Sonne zum trocknen gelegt. Nach der Pause ging es an den letzten 10km für heute. Mussten wieder im Schatten entlang was sehr gut tat und manchmal kam eine frische Briese Wind. Auch hier ging es noch ein paar Treppenstufen hoch. Wenn wir zusammen laufen und es Bergauf geht, laufe ich immer in Helmuts Windschatten, also hefte mich an seine Fersen ran. Er läuft ein gutes Tempo hoch. Mussten über eine Kuhweide und da sagte er, bleib jetzt schön dicht hinter mir und hat auf mich aufgepasst. Ich mag es einfach nicht über Kuhweiden zu gehen. Sind an einer Lamafarm vorbei gekommen. Dort gab es auch Kamele und Yaks. Manche haben auch Haustiere. Gegen 16 Uhr sind wir in Schwarzburg angekommen. Babsi stand schon und hat auf uns gewartet. Bin heute in einem B&B. Wir konnten auch unsere ganzen Sachen waschen, was sehr lieb ist. Fürs Abendbrot haben wir heute selbst eingekauft und gemütlich zusammen gesessen und erzählt. Uns allen geht der Günther vom Schloss Ralligen nicht mehr aus dem Kopf und wir lachen sehr viel.

Die zahlreichen Stufen, 143 waren es.

In der Pause wird der Wanderführer studiert.
Das heutige Selfie.

Unser Pausenplatz.

Helmuts Fersen.

Die 2. Treppe für heute, mit Muster.
Ein Camino Zeichen als Fliese.

Manfred wie er an den Kühen vorbei geht.
Kamele
Lamas

Yaks
Die Vögel sind über meinem Kopf gekreist.

Lieben Gruss Melli 🌸

Wanderinformation: kommt später

Via Jacobi Tag 9 – Merlingen, Schloss Ralligen bis Blumenstein

Via Jacobi Tag 9 – Merlingen, Schloss Ralligen bis Blumenstein

Die ganze Nacht waren schön die Kuhglocken hinter unserer Unterkunft zu hören. Fand es dann etwas zu früh, schon kurz nach 7 Uhr die anderen zu hören. Zumal Frühstück erst um halb neun war. Man konnte auch zum Morgengebet um 8 Uhr, aber ich musste packen. „Schade“. Nach dem Frühstück wurden wir noch in eine Kapelle eingeladen. Günther wollte uns noch ein paar Wörter mit auf dem Weg geben. In dieser Kapelle haben die Brüder früher immer im kalten gemütlich Weihnachten gefeiert. Und weil sie es so schön fanden, machen sie es nicht mehr. War wohl zu kalt. Deshalb haben sie sich gedacht sie lassen die ursprüngliche Scheune in eine Kapelle umbauen. Von Architekten! Ich musste mir so das Lachen verkneifen, ein jauchzer ist mir rausgerutscht, aber das hat Günther nicht mitbekommen. Diese Kapelle ist vom Dach bis zum Boden durchstrukturiert. Das Dach sieht wie eine Arche aus, über die Steine bis runter zum Ursprung die Grippe. Denke mal der Architekt hat gut verdient, es ist schliesslich blaues Glasfenster eingebaut wurden, der Rest sieht und sah wie eine alte Scheune aus. Er hat uns noch etwas tolles aus der Bibel vorgelesen und uns ein kleines Abschied Geschenk mit auf dem Weg gegeben. Es war einmalig im Schloss Ralligen. Ich glaube es bleibt sehr stark in Erinnerung. Manfred erzählte noch er habe Günther immer mit Werner angesprochen, aber das ist dem Günther gar nicht aufgefallen. Er war sicher in einer anderen Welt, das es die Pilger bei ihm gut haben.

Wir sind dann endlich los und wollten das Schiff nach Spiez um 10:16 Uhr schaffen. Das hat gut geklappt. In Spiez ging es gleich rauf zu einem alten Schloss. Da sind die ganze Zeit Läufer an uns vorbei gespurtet, kreuz und quer. Sie haben heute in Spiez ein Hindernislauf gehabt durch das ganze Dorf. Hab mich von einem Betreuer erst einmal aufklären lassen. Weiter ging es an einem Trauben Anbau vorbei, natürlich Treppe hoch, 68ig Stufen. Schön durch den Wald, was sehr angenehm war, weil es draussen schon recht heiss ist. Helmut brauchte eine Bank und wir haben in den kleinen Dörfern nachgefragt. Ich hab immer gleich nachgefragt ob es in Blumenstein eine Tankstelle gibt, nein. Also bin ich von einem Dorf 2 Stationen mit dem Bus gefahren. Ich wollte trampen, aber Schweizer halten nicht an. Zurück bin ich natürlich gelaufen, war auch vor dem Bus an der Station und bin zurück auf dem Weg. Bin dann wieder Richtung Tankstelle, nur weiter oben halt. Hätte von da aus leicht runter laufen können. Aber ich mache gerne, schwer beladen, meine Umwege. Jetzt war das Ziel die anderen wieder einzulaufen. In Amsoldingen hab ich mich für eine Weile auf die Bank gesetzt und Wasser aus dem Brunnen getrunken. Es lag noch etwas Weg vor mir. Kurz vor Blumenstein habe ich noch eine kurze Pause gemacht und wer kommt da von hinten… Babsi, Manfred und Helmut. Bin an ihnen in Amsoldingen vorbei gehuscht, sie haben noch gerufen aber ich habe es nicht mitbekommen. Wir sind dann zusammen nach Blumenstein und haben unsere Unterkunft gesucht. Es ist ein Campingplatz, hinten auf dem Grundstück ist ein grosses altes Haus und dort drinnen waren oben Matratzen für Pilger. Ich habe draussen gecampt. Nach der Dusche sind wir noch ins Dorf Restaurant gegangen und haben gegessen, vom Preis war es okay. Es gab Salat mit Hühnchen. Das Brot hab ich mir mal einfach mit eingesteckt. Die Kellnerin hat es bemerkt, kurz komisch den Brotkorb angeschaut, aber nichts gesagt. Zurück am Campingplatz sassen wir noch draussen zusammen und haben erzählt. Als Babsi rein ging meinte sie: „wenn nicht dann kommst du rein“, Helmut ging nach ihr und es kam „wenn nicht dann kommst du rein“. Mega süss wie sie sich kümmern.

Die Kapelle- das Dach im Stil der Arche
Über Steinwände bis hin zur Arche. Und das blaue Glas.
Gruppenbild mit Günther, in der Mitte.

Die ersten Palmen sind zu sehen.
Das Schloss oder Burg in Spiez
Die Treppe- 68ig Stufen

Ein Bison als Haustier. Es waren aber noch mehr da.
Der Campingplatz
Schlafen im Zelt.

Gute Nacht und lieben Gruss von Melli 🌸