Dieser Blog ist für jeden, der gern wandert oder mich visuell auf Wanderungen begleiten möchte.

Olavsweg

Via Jacobi- Ich habe meine Freunde wieder gefunden.

Als um 7 Uhr der Wecker klingelte, wäre ich gerne noch im Bett geblieben. Der Schlaf tat sehr gut, ich bin gestern schon sehr früh ins Bett gegangen. Patrick war erstaunt, dass ich schon so früh aus meinem Zimmer kam, er machte Frühstück. Danach wurden noch seine Esel gefüttert, wie süß die beiden sind.
Kurz nach 8 Uhr ging es los, Patrick und sein Hund begleiteten mich noch ein Stück. Bis wir an einem Weg kamen, wo auch ein Fluss daneben entlang fließ. Patrick meinte auf Französisch und Zeichensprache, dass ich den Fluss bis Moudon sehen werde.

Es ging nur gerade aus, kein Berg zu besteigen und es war ein einfacher Weg. 3 Std. und 15 km später, fand ich es langweilig, nur noch das Gleiche zu sehen und nur auf flachen Weg zu laufen. Das Gute war, es war nicht mehr weit bis Moudon. Ich hoffte, dass die anderen etwas später los sind, sodass ich sie auf dem Weg nach Moudon treffe. Das war leider nicht so. Der Weg trifft sich ein paar Kilometer vor Moudon wieder und wird zu wieder zu einem Weg.

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Ganz ungemütlich habe ich mich in Moudon an einem Bahnhof gesetzt und meine Pause dort verbracht, es regnet wieder und so hatte ich ein Dach über den Kopf. Ich habe mir eine Unterkunft für heute Abend gesucht. Ich hatte dann etwas gefunden, was weiter entfernt war als gedacht und deswegen wollte ich gerne schnell weiter laufen, um nicht zu spät anzukommen.

Die Schilder in Moudon habe ich mir genau angeschaut, um zu sehen, wo ich hinlaufe, wollte heute keinen Fehler machen. Bin dadurch sehr langsam gelaufen, bei einem der Schilder anschauen, hörte ich etwas hinter mir: „Melli“. Manfred stand hinter mir, sie haben mich aus einem Café/ Restaurant aus gesehen und kam schnell raus, um mir Bescheid zu geben. Ich bin mit rein und erzählte, was mir gestern passiert ist. Sie haben sich solche Sorgen gemacht, so herzig. Wir konnten uns nicht erreichen, heute haben wir gleich die Nummern ausgetauscht und email Adressen.

Sie hatten schon eine Übernachtung für uns alle bestellt, also konnte ich meine wieder abbestellen. Zusammen sind wir raus und wollten weiter, wie es so ist, wollte ich noch kurz bei der Tankstelle anhalten. Also sind die anderen weiter, ich konnte sie aus der Ferne lange sehen, bis sie in einem Wald sind. Und genau dort ist es auch passiert, dass ein Schild versteckt war und ich daran vorbei lief, sie hatten Glück und hatten Einheimische getroffen, die ihnen Bescheid gab, dass es hinterm Wald rechts den Berg hochging.

Es regnete, als ich im Dorf ankam und lief hin und her. Ich wusste, es ist das richtige Dorf. Allerdings wusste ich nicht, wo das Haus mit der Unterkunft ist. Jana sendete mir eine E-Mail mit Wegbeschreibung und nach einer Weile fand ich auch das Haus. Wir beschlossen, dass wir nächstes Mal auf einander warten. Bei mir ist gerade der Wurm drinnen.

Leider wird Helmut am Sonntag die Gruppe verlassen. Er wird mit dem Zug nach Hause fahren. Er begleitet uns noch bis Sonntag und unterwegs den Zug bis nach Genf nehmen und von dort aus nach Hause fahren. Mal schauen, wie weit wir noch kommen werden, es wird traurig werden, wenn er nicht mehr dabei ist. Dazu schauen wir schon nach preisgünstigen Unterkünften für morgen. Wir sind 5 Pilger, vieles ist wegen dem langem Wochenende ausgebucht. Lausanne ist groß und wir werden etwas finden.

Liebe Grüße Melli 🌸
Via Jacobi Tag 13
Prayerne bis Vucherens

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Melanie Teetz

Reise Blogger

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